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Region Garbsen Nachrichten Diakon Björn Schulze wird zum Priester geweiht
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18:01 06.06.2019
Björn Schulze aus Garbsen wird am Sonnabend im Hildesheimer Dom zum Priester geweiht. Quelle: Deppe/dpa
Garbsen/Seelze/Hildesheim

Es wird ein wichtiger Tag im Leben des Diakons Björn Schulze aus Havelse: Am Sonnabend, 8. Juni, wird der 40-Jährige im Hildesheimer Dom von Bischof Heiner Wilmer zum Priester geweiht. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr. Anschließend wird Schulze als Kaplan in zwei Pfarrgemeinden tätig sein. In Garbsen ist das die Gemeinde St. Raphael, in Seelze die Heilige Dreifaltigkeit. Ein Kaplan ist ein Geistlicher, der in den ersten Jahren nach seiner Priesterweihe einem Pfarrer unterstellt ist und noch nicht allein die Verantwortung für eine Pfarrei trägt.

Zur Vorbereitung ins Kloster

Zur Vorbereitung hat Schulze einige Tage in einem Kloster bei Hildesheim verbracht – mit vier anderen Männern, die ebenfalls bald zum Priester geweiht werden. „Die Ruhe dort hat mir sehr gut getan, aber jetzt ich bin schon sehr aufgeregt“, verrät der 40-Jährige. Der engagiert sich in der St.-Raphel-Gemeinde in Garbsen seit einiger Zeit unter anderem für die Hausaufgabenhilfe Marspoint im Stadtteil Auf der Horst und bei Deutschkursen für Flüchtlingsfrauen im Quartier Kronsberg in Berenbostel. Auf die weitere Arbeit in Garbsen und Seelze freut er sich sehr: „Die Menschen hier sind sehr unterschiedlich im Glauben, aber sehr engagiert“, sagt er.

Schulze wurde in Braunschweig geboren und evangelisch-lutherisch getauft. Er besuchte eine katholische Grundschule und sang in einem katholischen Kinder- und Jugendchor. Nach einer Ausbildung bei der Rentenversicherung entschloss er sich, das Abitur nachzuholen, zur römisch-katholischen Kirche zu konvertieren und Priester zu werden, teilt die Bischöfliche Pressestelle Hildesheim mit.

Als Diakon in Garbsen tätig

Nach einer ersten Studienzeit in Münster und vor dem Abschluss seines Theologiestudiums in Lantershofen arbeitete er mehr als ein Jahr lang in sozialen Projekten mit Drogenabhängigen in Berlin, Brasilien und Portugal. Vor seiner Weihe zum Diakon im März 2018 machte er in Hildesheim-Drispenstedt ein Gemeindepraktikum in der Pfarrgemeinde Mariä Lichtmess. Sein Diakonatsjahr absolvierte Schulze in der Pfarrgemeinde St. Raphael in Garbsen. Dabei arbeitete er bereits als Seelsorger, der tauft, traut und predigt. Als Priester kann er künftig nun auch die Eucharistie feiern und die Beichte hören.

Durch das Sakrament der Weihe werden in der katholischen Kirche Männer zu Diakonen, Priestern oder Bischöfen bestellt, so die Pressestelle. Gespendet wird das Weihesakrament jeweils durch die Handauflegung und das Weihegebet. Spender ist stets ein Bischof. Vor dem Spenden des Sakraments gibt der Weihekandidat dem Bischof ein Treueversprechen ab. Anschließend singt die Gottesdienstgemeinde die Allerheiligen-Litanei, ein großes Bittgebet. Dabei liegt der Weihekandidat ausgestreckt mit dem Gesicht zum Boden, als Zeichen seiner Hingabe und Demut gegenüber Gott.

Von Gerko Naumann

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