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Region Garbsen Nachrichten So ausgelassen feiern die Abiturienten der IGS Garbsen
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18:08 20.06.2019
Dejan Radisic (20, links) und Gioia Massari haben den Abi-Streich der IGS-Schüler organisiert. Quelle: Gerko Naumann
Garbsen-Mitte

Die Abiturienten der IGS Garbsen haben die Schule und den Pausenhof am Donnerstagvormittag in eine Partymeile umgewandelt. Vor allem im Freien ging es im wahrsten Wortsinn feucht-fröhlich zu, weil viele Schüler Wasserpistolen dabei hatten. Und sogar ein Planschbecken stand für die willkommene Abkühlung bei sommerlichen Temperaturen bereit. Unter dem Motto „ABIos Amigos – 13 Jahre Siesta, jetzt kommt Fiesta“ haben die 120 jungen Frauen und Männer das Ende ihrer Schulzeit beim sogenannten Abi-Streich gefeiert.

Schüler räumen selbst wieder auf

„Wir machen heute jeden nass, auch die Lehrer“, kündigte der 20-jährige Dejan Radisic an, der den Streich gemeinsam mit seiner Mitschülerin Gioia Massari (19) organisiert hatte. Zu dem Konzept der Schüler gehörte unter anderem, dass sie die Eingänge der Schule schon am frühen Morgen mit Absperrband verschlossen hatten. „Außerdem haben wir in unserem Trakt die Möbel aus den Klassenräumen geholt und das Treppenhaus mit Luftballons gefüllt“, berichtete Radisic. Das sei erlaubt – weil die Schüler zugesagt haben, hinterher wieder alles aufzuräumen. Auf dem Schulhof ging es dann mit Spiele für alle Jahrgänge weiter – bei denen auch die Pädagogen eingebunden wurden. „Wir entführen die Lehrer und sie können sich für einen kleinen Betrag wieder freikaufen“, sagte Radisic.

Kein Abi-Streich am JKG

Mehr Mitgefühl zeigen die Schüler der IGS Garbsen für die Abiturienten des Johannes-Kepler-Gymnasiums (JKG) im Stadtteil Auf der Horst. Die hatten sich in einer Abstimmung mehrheitlich dafür entschieden, den Abi-Streich an ihrer Einrichtung abzusagen. Das begründete Jahrgangssprecher Maximilian Borowy damit, dass die gesetzlichen Auflagen zu hoch seien. Sie würden von vornherein viele geplante Ideen ausschließen – weil die Umsetzung verboten sei. „Ich finde das sehr schade“, sagt die 19-jährige IGS-Abiturientin Gioia Massari. „Viele freuen sich doch schon seit der fünften Klasse auf genau diesen Tag – und dann wird ihnen der komplette Spaß genommen.“

Leser diskutieren bei Facebook

Der abgesagte Abi-Streich des JKG hat auch auf der Facebook-Seite der HAZ Garbsen eine Diskussion ausgelöst. Die meisten Internetnutzer halten die Regeln für zu streng. Eine Leserin, deren Abitur schon einige Jahre her ist, schreibt beispielsweise: „Wir haben 1985 nicht gefragt – wir haben einfach gemacht. Wasserpistolen sind zu gefährlich, das ist doch lächerlich. Das Konzept für einen ’Streich’ vorher einreichen – dann ist es doch kein Streich mehr. Ich versteh die Welt nicht mehr.“ Eine andere Facebook-Userin stimmt zu und ergänzt: „Wir haben auch so vieles nicht gedurft und dennoch gemacht. Wichtig war, dass nichts zu Schaden kommt und wir unseren Mist wieder weggemacht haben im Anschluss. Das tut mir sehr leid für die Schüler, die sich selbst um dieses Abschlussritual bringen.“

Von Gerko Naumann

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