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Region Garbsen Nachrichten So viel Spaß haben Schüler aus Garbsen beim Parkour
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14:37 20.08.2019
Mit Leichtigkeit und Spaß über Hindernisse: Die Siebtklässler der Oberschule Berenbostel testen Geräte auf der neuen Parkouranlage am Sperberhorst. Quelle: Jutta Grätz
Auf der Horst

Konzentriert fixiert Habil einen imaginären Punkt, nimmt Schwung mit beiden Armen und los geht’s: Mit Leichtigkeit springt der Jugendliche von der meterhohen Metallstange auf ein knallgrünes Betonelement – und landet sicher auf beiden Füßen. Für Habil und mehr als 70 Siebtklässler der Oberschule Berenbostel hat das neue Schuljahr sportlich begonnen. Die Schüler aller vier siebten Klassen haben am Dienstagvormittag die neue Parkouranlage am Sperberhorst getestet – und hatten sichtlich Spaß. „Das ist die erste Anlage dieser Art in der ganzen Region“, begrüßte sie Schulsozialarbeiter Stefan Pape. „Und ihr könnt euch glücklich schätzen, denn ihr habt sie direkt vor der Haustür.“ Der Parkour-Bereich im Stadtteil Auf der Horst war Ende Juni eröffnet worden. Die Anlage hatte 250.000 Euro gekostet.

Parkour ist eine Lebenseinstellung

Bevor die Jungen und Mädchen aber spektakuläre Präzisionssprünge und das waghalsige Klettern über Mauern ausprobieren konnten, standen erst einmal Aufwärmübungen auf dem Programm. „Es ist wichtig, dass ihr ein Gefühl für euren Körper bekommt, habt Respekt vor ihm“, sagte Pape. „Findet euren eigenen Groove.“ Denn Parkour sei viel mehr als eine Sportart, fast eine Lebenseinstellung. „Ich mache das seit mehr als sieben Jahren, es hat mich verändert“, so der Pädagoge.

Und weil für Parkouring aufgewärmte Muskeln ebenso wichtig sind wie Beweglichkeit und Gleichgewichtsgefühl, übten die Schüler zu Beginn nicht nur den Liegestütz, sondern auch Situps als Bauchtraining und das Dehnen ihrer Beinmuskulatur. „Das ist aber anstrengend und zieht ordentlich in den Leisten“, sagten zwei Jungen bei der Partnerübung. „Haltet den Schmerz aus und achtet auf das gleichmäßige Ein- und Ausatmen“, riet Pape den Schülern.

Parkourtag soll Wir-Gefühl stärken

„Als erstes zeigen wir Euch, wie ihr nach einem Sprung richtig landet und was mit eurem Körper passiert“, sagte Parkour-Trainer Nico Felber. Der 19-Jährige gehört zur Garbsener Gruppe der Streetjumper, leitet mit Pape das Parkourtraining an der IGS und hat auch die neue Parkouranlage mitgeplant. Runde um Runde hüpften die Schüler von Stange zu Betonkasten, immer ein wenig mutiger. „Trau dich ruhig“, motivierte Pape Siebtklässlerin Büschra – und Büschra sprang. „Das machst du großartig“, lobte Felber. „Dafür haben wir schon im Sportunterricht geübt“, sagten Celine und Liz. Geschickt erklommen die Mädchen anschließend die Betonmauern. „Hier können wir das sogar im Freien trainieren, das ist cool“, sagte Liz.

Der Vormittag an der Parkouranlage war nur eine von vielen Aktionen der Oberschule zum neuen Schuljahr. „Die Schüler sollen sich klassenübergreifend kennenlernen“, sagte Jörn Schrage, Leiter Ganztag der Oberschule Berenbostel. „Es geht um das Wir-Gefühl im Jahrgang.“ In den nächsten Wochen organisiert die Schule eine Stadtbahnrallye und einen Tag, bei dem die Schüler unter anderem gemeinsam kochen, gärtnern und musizieren können.

Von Jutta Grätz

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