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Region Garbsen Nachrichten Das Bistro Manolya im Planentencenter hat eine neue Betreiberin
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20:04 22.08.2019
Nisa Fahrahmandnia serviert Osman Kalintas in ihrem Bistro Manolya einen Latte Macciato. Quelle: Anke Lütjens
Auf der Horst

Geschäftig eilt Nisa Fahrahmandnia im Bistro Manolya hin und her. Die 38-jährige Garbsenerin hat das Bistro im Frühjahr von den vorigen langjährigen Betreibern, Familie Yilmaz, übernommen. Fahrahmandnia ist jeden Tag früh auf den Beinen, meist ab 6 Uhr. Noch vor der Öffnung um 8 Uhr kauft sie frische Sachen wie Obst und Gemüse, Brötchen, Aufschnitt, Fisch und Fleisch ein. „Auf Frische lege ich besonderen Wert“, sagt die Gastronomin.

Gastronomin ist bereits früh auf den Beinen

Um kurz vor 8 Uhr stellt Fahrahmandnia die Stühle herunter, wischt die Tische und legt die Speisekarten darauf. Auch Zucker, Salz- und Pfefferstreuer stellt sie auf die Bistrotische. Währenddessen bereitet eine Mitarbeiterin Frühstück und Speisen vor. Die Kaffeemaschine dampft, der Tee wird im Samowar zubereitet. Bereits um kurz nach 8 Uhr kommen die ersten Stammgäste. „Einen Tee wie immer?“, fragt die Gastronomin eine Frau, die es sich mit Zeitung und Heißgetränk auf den dunklen Stühlen mit Lederbezug gemütlich macht. Ein anderer Gast bekommt seinen Kaffee serviert.

Publikum im Manolya ist bunt gemischt

Auf einem der Barhocker hat Osman Kalintas Platz genommen. Vor der Arbeit genießt er sein Frühstück mit Spiegeleiern, Brot, Tomate, Oliven und Schafskäse, dazu trinkt der Stammgast Tee. „Ich komme fast jeden Morgen her“, sagt er. Auch der Außenbereich des Bistros Manolya mit 27 Sitzplätzen füllt sich im Laufe des Vormittags immer mehr. Im Innenbereich stehen rund 40 Sitzplätze zur Verfügung. Frauen mit Kindern, ältere Menschen und Leute, die nach ihrem Einkauf ein wenig durchschnaufen wollen – das Publikum ist bunt gemischt.

Betreiberin hat Erfahrung in der Gastronomie

Fahrahmandnia lacht bei der Frage, ob Gastronomie nicht stressig sei, und schüttelt ihre langen, schwarzen Haare nach hinten. „Mir macht das Spaß. Ich bin gerne unter Menschen“, sagt die 38-jährige. Ihr ist wichtig, dass die Gäste sich wohlfühlen und gerne wiederkommen. Außerdem verfügt sie über viele Jahre Erfahrung in der Gastronomie und hat in Garbsen und Seelze schon in einigen Restaurants im Service gearbeitet. Der Schritt in die Selbstständigkeit ist für Fahrahmandnia die richtige Entscheidung gewesen. „Ich weiß, dass ich es richtig gemacht habe. Sicher ist es auch ein Risiko und manchmal hart, aber das macht mich nur stärker“, sagt die Gastronomin.

Aufmerksamkeit und Freundlichkeit sind wichtig

Das Kellnern hat sie früher nur an Wochenenden gemacht, denn Fahrahmandnias eigentlich erlernter Beruf ist Zahnmedizinische Fachangestellte. Die alleinerziehende Mutter eines Sohnes lebt seit 1997 in Deutschland, ihre ursprüngliche Heimat ist Aserbaidschan. Sie serviert im Manolya nicht nur Frühstück, sondern auch Fleisch- und Fischgerichte, Pasta, Salate, Eis und Kaffeespezialitäten. Das Bistro öffnet von Montag bis Sonnabend täglich von 8 bis 20 Uhr. „Ob ich auch sonntags öffne, überlege ich mir noch“, sagt Fahrahmandnia.

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Von Anke Lütjens

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