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Nachrichten Nabu warnt vor Vogelsterben durch Usutu-Virus in Garbsen
Region Garbsen Nachrichten Nabu warnt vor Vogelsterben durch Usutu-Virus in Garbsen
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10:00 23.08.2019
„Tote Vögel nur mit Handschuhen anfassen“: Waldemar Wachtel vom Nabu in Garbsen warnt vor dem Usutu-Virus. Quelle: dpa/Gerko Naumann (Archiv)
Garbsen

Das vor allem für Amseln gefährliche tropische Usutu-Virus führt offenbar auch in diesem Jahr wieder zu einem Vogelsterben. Davon ist auch Garbsen betroffen, berichtet der Nabu-Vorsitzende Waldemar Wachtel. In den vergangenen Wochen sind etwa 15 entsprechende Meldungen über kranke und tote Tiere bei ihm eingegangen. „Durch das Virus verursachte Todesfälle unter den Vögeln treten jeweils zwischen Mai und November auf, weil es durch Stechmücken übertragen wird“, sagt Wachtel.

Keine Gefahr für Menschen

Schon im Vorjahr hatte das Usutu-Virus Garbsen erreicht. Für Menschen, die gestochen werden, besteht nach bisherigem Kenntnisstand der Wissenschaft keine Gefahr. Befallene Vögel erkennt man daran, dass sie offensichtlich krank und apathisch wirken, nicht mehr flüchten und meist innerhalb weniger Tage sterben. Betroffen sind außer Amseln auch Stare, Singdrosseln und Grünfiken, sagt Wachtel.

Vogeltränken täglich säubern

Der Nabu ruft nun dazu auf, tote Vögel einzusammeln und an die Experten des Bernhard-Nocht-Institutes für Tropenmedizin in Hamburg einzuschicken. Die vollständige Adresse lautet: Professor Jonas Schmidt-Chanasit, Bernhard-Nocht-Straße 74, 20359 Hamburg. Mithilfe der eingesendeten Vögel können Wissenschaftler „die Ausbreitung des Virus und seine Auswirkungen auf unsere Vogelwelt dokumentieren und verstehen“, sagt Wachtel. Er betont, dass die toten Tiere nur mit Handschuhen angefasst werden sollen. Zusätzlich rät der Naturschützer, Futterplätze und Vogeltränken sauber zu halten oder täglich auszubrühen.

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Von Gerko Naumann

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