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Nachrichten Feuerwehr rückt vier Mal in zwei Stunden aus
Region Garbsen Nachrichten Feuerwehr rückt vier Mal in zwei Stunden aus
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15:44 04.09.2018
Auch zu dem schweren Lkw-Unfall auf der A2 wird die Garbsener Feuerwehr gerufen. Quelle: Christan Elsner
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Garbsen

Das Heulen der Sirenen war am Dienstagmorgen im Garbsener Stadtgebiet nicht zu überhören, scheinbar im Minutentakt setzte sie von Neuem an. Insgesamt vier Mal musste die Ortsfeuerwehr Garbsen innerhalb von zwei Stunden ausrücken. Der erste Einsatz war um kurz nach halb elf in einem Haus am Kampweg in Altgarbsen. Ein Rauchmelder hatte ausgelöst, weil niemand zu Hause war, mussten die Einsatzkräfte die Tür aufbrechen.

Nur wenig später – um etwa 11.30 Uhr – schrillten die Sirenen erneut. Auf der Autobahn 2 zwischen den Anschlussstellen Luthe und Kolenfeld waren vier LKW zusammengestoßen. Ein Fahrer wurde dabei in seinem Führerhaus eingeklemmt und dabei schwer verletzt. Er musste mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Die Feuerwehr musste den Mann mit der Rettungsschere aus dem Führerhaus bergen. Ein weiterer Fahrer zog sich leichte Verletzungen zu. Zeitweise war die Autobahn voll gesperrt. Die Feuerwehr Garbsen war mit insgesamt 30 Einsatzkräften und vier Einsatzwagen vor Ort.

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In der Ziegeleistraße in Altgarbsen belüften die Feuerwehrleute Wohnung und Hausflur, damit der Rauch entweichen kann. Quelle: Anke Lütjens

Gegen zwölf Uhr wurden die Einsatzkräfte wieder alarmiert. In einem Mehrfamilienhaus in der Ziegeleistraße in Altgarbsen hatte ein Mieter sein Essen auf dem Herd vergessen. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung, verletzt wurde niemand. Weil viele der Einsatzkräfte bei dem Unfall auf der A2 gebunden waren, musste die Garbsener Feuerwehr von der Ortsfeuerwehr Seelze unterstützt werden. Diese stellten den Drucklüfter zur Verfügung, mit dem Wohnung und Hausflur belüftet wurden. Die Seelzer Feuerwehr war mit zwei Fahrzeugen im Einsatz, die Garbsener war mit der Drehleiter angerückt, die jedoch nicht benötigt wurde. Großer Schaden ist bei der Rauchentwicklung nicht entstanden.

Gegen 13 Uhr waren die Sirenen wiederholt zu hören. Dieses Mal wurde eine Rauchentwicklung in einem Haus im Neptunhof im Stadtteil Auf der Horst gemeldet. Die Feuerwehr konnte schnell Entwarnung geben. „Es war wohl etwas verschmort“, sagte Stadtbrandmeister Ulf Kreinacker.

Von Anke Lütjens und Linda Tonn