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Region Garbsen Nachrichten An dieser Bank können Garbsener ihr Handy aufladen
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19:20 27.05.2019
Jörg Gusmag (links), Filialleiter der Sparkasse, und Bürgermeister Christian Grahl testen die intelligente Sitzgelegenheit.
Jörg Gusmag (links), Filialleiter der Sparkasse, und Bürgermeister Christian Grahl testen die intelligente Sitzgelegenheit. Quelle: Linda Tonn
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Garbsen-Mitte

Am Südeingang des Rathauses steht seit dieser Woche eine Bank, auf der man nicht nur bequem sitzen, sondern mit einem USB-Kabel auch sein Handy oder seinen Tablet-Computer aufladen kann. Die intelligente Sitzgelegenheit ist mit Solarzellen ausgestattet, die die Akkus in der Bank mit Strom versorgen. An zwei Seiten kann ein USB-Kabel angeschlossen werden, zudem gibt es zwei Induktionsflächen, auf denen die Geräte durch Auflegen aufgeladen werden. Die 5000 Euro für die Bank trägt die Sparkasse, das Geld stammt aus einem Fonds für nachhaltige Investitionen. Die Bank in Garbsen ist bereits die sechste in der Region Hannover.

„Es ist wichtig, dass wir moderne Technologien auch im öffentlichen Raum sichtbar machen“, sagt Bürgermeister Christian Grahl. Direkt gegenüber der Ladestation für Elektroautos habe die Bank einen guten Platz gefunden. Der Standort vor dem Rathaus sei bewusst ausgesucht worden, so Stadtsprecher Benjamin Irvin. Dadurch könnten sich auch Wartende am Bürgerbüro die Zeit vertreiben, außerdem würden auf dem Plateau mehrere Veranstaltungen wie etwa die Blues Time ausgerichtet. „Auch da ist eine solche Ladestation sinnvoll.“

Nachts ist die Bank, die durch die Solarzellen auf den ersten Blick nicht unbedingt als Sitzgelegenheit erkennbar ist, indirekt beleuchtet und kann trotz des fehlenden Sonnenlichts genutzt werden. Auch um die Eingänge für die USB-Kabel liegt ein beleuchteter Kranz. Wer auf der Bank sitzt, kann sich sogar in den WLAN-Hotspot des Rathauses einwählen. „Handys sind aus dem öffentlichen Raum nicht mehr wegzudenken“, sagt Grahl. „Die Bank ist ein gutes Symbol dafür, dass sich die Stadt für nachhaltige und innovative Ideen einsetzt.“

Von Linda Tonn