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Region Garbsen Nachrichten Frielingerin ergattert Nebenrolle in Kinofilm
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18:18 09.08.2015
Der Dreh im Congress Hotel kann beginnen. Milena Widemann nimmt ihre Position ein, während die Filmcrew die Kamera ausrichtet.
Der Dreh im Congress Hotel kann beginnen. Milena Widemann nimmt ihre Position ein, während die Filmcrew die Kamera ausrichtet.  Quelle: Flicke
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Frielingen

Die Kamera ist bereits auf der Schiene montiert, das Licht muss nur noch ausgerichtet werden. Schnell wird klar: Hier ist Kreativität gefragt, denn die erleuchtete Glashalle im Congress Hotel soll kurzerhand für den Film „No future war gestern“ zu einer U-Bahn-Station umfunktioniert werden.

Während der Lichttechniker noch verschiedene Methoden austestet, das Fahren eines Zuges zu simulieren, macht sich Milena Widemann aus Frielingen für ihre erste Szene bereit. Bereits seit Ende März weiß die 18-Jährige, dass sie mit ihrer Darbietung beim Casting überzeugt hat. Durch eine Freundin war sie damals darauf aufmerksam geworden, hatte kurz darauf eine E-Mail mit Informationen über sich an die Produzenten verschickt. Bei dem Casting musste sie dann eine Szene nachspielen. Gar nicht so einfach, wenn die ganze Szenerie imaginär ist. Doch die 18-Jährige überzeugte. „Ich wollte immer Schauspielerin werden, nun habe ich die Chance, zu schauen, ob es mein Traumberuf ist“, sagte sie am Sonnabend.

In dem Film spielt Milena Widemann Larissa Reichelt, eine Schülerin von Miri Klemt (Liza Tzschirner), einer Lehrerin, die ungewollt in die Entführung eines Schülers verwickelt wird. „Larissa ist eine strebsame Schülerin“, sagt Widemann. „Sie will immer alles wissen und hinterfragen.“ Warum sie sich in ihrer Rolle auch als Toilettenfrau verkleidet, verrät das Dreh-Team am Sonnabend allerdings nicht.

Bevor für Milena die erste Klappe fällt, gibt es noch Tipps vom Profi Liza Tzschirner, unter anderem im richtigen Stolpern. Dann schlüpft die Frielingerin in ihre Rolle, hängt ein Schild an die Toilettentür, als Bauunternehmer Joachim Claus (Oliver Fischer) näherkommt. Nach mehreren Takes und vielen Lachern ist die Szene im Kasten. „Es hat super viel Spaß gemacht“, sagt Widemann. Sie freue sich auf die nächsten Drehtage.

Von Carmen Flicke

Bernd Riedel 07.08.2015
Bernd Riedel 07.08.2015
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