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Nachrichten 1979: Als der Norden im Schnee versank
Region Garbsen Nachrichten 1979: Als der Norden im Schnee versank
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15:42 11.01.2019
Karl Thomas Seidler aus Wunstorf schreibt zu seinem Foto: „Auf einem Ausflug von Hannover ans Steinhuder Meer am 18. Februar 1979 aufgenommen. Das LKW-Gespann zwischen Hagenburg und Mardorf scheint an einer Schneewehe gescheitert zu sein.“ Quelle: Karl Thomas Seidler
Garbsen/Wunstorf/Neustadt

Schneeberge, weiße Riesen und eine geschlossene Eisdecke auf dem Steinhuder Meer: Extreme Schneefälle und klirrende Kälte führen im Januar 1979 zum Schneechaos. Leser und Reporter aus Neustadt, Wunstorf und Garbsen berichten, wie sie den Winter vor 40 Jahren erlebten.

Der Chef baut die Batterie aus

von Ingrid Friedrich aus Garbsen

Vom Schneewinter 1978/79 ist mir besonders der Jahreswechsel in Erinnerung geblieben. Ich arbeitete seit vier Monaten als Köchin im GDA-Pflegeheim in Hannover-Ricklingen und hatte Dienst. Am Morgen zu Dienstbeginn um 7 Uhr war ich problemlos mit meinem VW Käfer von Garbsen-Berenbostel pünktlich eingetroffen. Unterwegs in Stöcken war noch meine Mitarbeiterin zugestiegen.

Ich erinnere mich, dass im Laufe des Vormittags der Schneefall einsetzte, verbunden mit starkem Frost. Die Kälte setzte auch meiner Autobatterie zu und mein Käfer sprang nicht mehr an, um mich nach Dienstschluss zurückzubringen. Es war Silvesternachmittag, und es schneite ununterbrochen. Auf Grund starker Schneeverwehungen stellten die Straßenbahnen und Busse ihren Betrieb ein. Ich überlegte mit meiner Kollegin aus Stöcken: Wie kommen wir nach Hause?

Ein Anruf bei ihrem Mann hatte Erfolg. Er holte uns beide vom Pflegeheim am Wrampenhof ab und brachte mich zuerst nach Berenbostel. Ich bewunderte den Mann meiner Mitarbeiterin, wie geschickt er die Schneemassen bewältigte. Er hatte als Russlanddeutscher langjährige Erfahrung mit solchem Winterwetter in seiner Heimat gemacht.

Am Neujahrsmorgen um 6 Uhr stand im Mondschein der Geschäftsführer der GDA, Herr Pohle, mit Auto und Schneeketten bei mir vor der Haustür, um mich zur Arbeit zu bringen. Auf der Fahrt nach Hannover holten wir noch meine Kollegin ab, welche ebenfalls Dienst hatte. Kurz vor Mittag kam Herr Pohle, baute aus meinem Käfer die Batterie aus und ließ sie in der Tankstelle aufladen. Er baute sie mir anschließend auch wieder ein, und ich war glücklich, dass ich diesmal die Rückfahrt selbst bewerkstelligen konnte.

Ich bin inzwischen 82 Jahre alt, aber dieser Jahreswechsel vor 40 Jahren ist mir noch ganz deutlich in besonders guter Erinnerung, vor allem durch den hohen Einsatz hilfsbereiter Menschen.

Fakten zum Wintereinbruch 1978/79

Am 1. Januar 1979 herrschten in der Region Hannover eisige Minusgrade. Die Tiefsttemperatur lag bei Minus 19,7 Grad, die Höchsttemperatur bei Minus 7,6 Grad. Im Vergleich zum Wetter in Russland waren diese Temperaturen jedoch noch geradezu tropisch: Dort wurden am 31. Dezember 1978 in Ust-Schtschuger im Uralvorland im Nordosten des Kontinents Minus 58,1 Grad gemessen, die bisher tiefste registrierte Temperatur in Europa.

Am 28. Dezember fror die Ostsee vor Sassnitz innerhalb weniger Stunden vollständig zu. Meterhohe Schneewehen brachten in Norddeutschland den Straßen- und Eisenbahnverkehr zum Erliegen. Viele Ortschaften und auch die ganze Insel Rügen waren von der Außenwelt vollständig abgeschnitten. Eine Versorgung der Einwohner aus der Luft war wegen des starken Sturmes vorerst nicht möglich. Erst nach mehreren Tagen konnten die wichtigsten Verkehrswege notdürftig befahren werden.

Hinzu kam, dass an vielen Orten die Strom- und Telefonnetze ausfielen, da sich bis zu 30 Zentimeter dicke Eispanzer um die Leitungen gelegt hatten und viele Masten unter dem Gewicht zusammenbrachen. Räumfahrzeuge konnten die Schneemassen nicht mehr bewältigen, so dass die Bundeswehr eingesetzt wurde, um liegengebliebene Fahrzeuge und Züge oder eingeschlossene Ortschaften zu erreichen. Die Hauptlast der Katastrophe trugen damals Schleswig-Holstein und das heutige Mecklenburg-Vorpommern.

Meteorologische Ursache der Katastrophe waren ein stabiles Hochdruckgebiet aus Skandinavien und ein Tiefdruckgebiet aus dem Rheinland. Die Luftmassen stießen über der südlichen Ostsee zusammen. Während es am 28. Dezember 1978 auf der Insel Rügen stark zu schneien begann, wurden in Freiburg i.Br. noch 15 Grad gemessen. zer/lz

Mit der Ente zur Oper

von Walter Berking aus dem Neustädter Land

Auch meine Frau und ich erinnern uns irgendwie gern an diese Jahreswende. Damals wohnten wir in Döhren. Für Silvesterabend hatten wir Karten für die Oper und wollten anschließend zu meinem Bruder in Langenhagen, um dort das neue Jahr zu begrüßen. Aber dann kamen die Schneemassen dazu. Die Üstra hatte den Betrieb eingestellt. Also zu Fuß gehen.

Meine Frau zog sich dicke Stiefel unters Abendkleid, packte die High Heels in die Tasche und wir liefen die Hildesheimer Straße hinauf. Aber es dauerte nicht lange, und ein junger Mann mit einer „Ente“, so nannte man damals den Citroën 2CV, hielt an. Er fragte, ob wir mitfahren wollen. Sehr angenehm, wie hilfsbereit und kommunikativ die Menschen in diesen Tagen waren.

So sind wir gut in die Oper gekommen. Zurück sind wir dann die ganze Strecke zu Fuß gegangen. Zum Glück hatten wir noch eine Dose Würstchen und eine Flasche Sekt im Keller. Das neue Jahr begrüßten wir alleine. Mein Bruder brauchte deutlich länger, um seine Silvesterfeier-Einkäufe zu verbrauchen. Seine Gäste hatten natürlich abgesagt.

Der Wettstreit der Schneemänner

Auszüge aus der Leine-Zeitung

Lokalredakteur Klaus Oppermann macht am 2. Januar in Wunstorf mit diesem Bericht auf: „Die ganze Härte des Winters hat uns zum Jahreswechsel erreicht. Was am Sonnabend noch nach Schneeromantik aussah, wuchs sich am Sonntag zum Chaos aus.

Fahrzeuge blieben in den Schneemassen stecken, selbst Hilfsfahrzeuge, wie auch die Polizei, fuhren sich fest. Schneeketten waren gefragt wie nie zuvor. Die Männer der Stunde waren die des städtischen Bauhofes. Den Jahreswechsel verbrachten sie seit Sonnabend im unermüdlichen Kampf gegen die weißen Massen. Alle verfügbaren Kräfte und Fahrzeuge wurden eingesetzt. In unserem Bereich war die Bundeswehr nicht – wie beispielsweise in Schleswig-Holstein – eingesetzt, da der Fliegerhorst nicht über entsprechendes Gerät verfügt.

Die Johanniter-Unfallhilfe hatte keine ernsten Einsätze, aber Schwierigkeiten beim Fahren: Im Stadtgebiet ging es recht gut, aber bei Überlandfahrten blieben Rettungsfahrzeuge stecken.“

Katastrophenwinter vor 40 Jahren: Als Hannover im Schnee versank

Passanten retten Mann vor dem Erfrieren

Aus Neustadt berichtet die Redakteurin Jutta Oerding am Dienstag, 2. Januar: „Fast alles ruhig. Keine Betrunkenen im Straßenverkehr. Silvesterfeiern blieben wegen der Straßenverhältnisse dünn besucht. Nur auf dem Bahnhofsplatz drohte ein alkoholisierter Mann zu erfrieren. Er hatte sich dort in den Schnee gelegt und war eingeschlafen. Um 4 Uhr wurde er von Passanten entdeckt und gerettet.

Bei Himmelreich musste die B6 in beiden Richtungen gesperrt werden. Ein mit Mehlsäcken beladener Sattelzug war dort umgekippt und musste geborgen werden. Schaden: 5000 Mark. Die Bahn dagegen hatte fast alles im Griff. Es gab nur wenige Verspätungen. Weil viele Autofahrer auf Züge umstiegen, hielten Schnellzüge außerplanmäßig in Neustadt, „manche sogar am Bahnhof Hagen“. Busse hatten allerdings ihre Mühe: Am Sonntag waren zahlreiche Linien ausgefallen. Zum Ärger von Fahrgästen blieb das Wartehäuschen am Bahnhof geschlossen und unbesetzt. Viele Fahrgästen froren im Freien. Dass keine oder weniger Busse fahren, hatte ihnen niemand gesagt.“

Aus Garbsen berichtet Horst Redeker am selben Tag: „Ski und Rodel gut. Schlittschuhe, Ski und Rodelschlitten sind voll im Einsatz.“ Allerdings verfüge Garbsen nicht über Wintersportpisten. „Darum sind Abfahrten von etwa 100 Metern Länge schon wie eine Stecknadel im Heuhaufen zu suchen.“

Multimedia-Special: Als der Norden im Schnee versank

Nicht nur Hannover, vor allem die norddeutsche Küste traf der Winter 1978 besonders hart. Die Zeitungen der Madsack-Mediengruppe, zu der auch die HAZ gehört, nehmen Sie in einer aufwendig gestalteten Multimedia-Reportage mit auf eine Zeitreise in den Winter vor 40 Jahren. Lesen Sie hier das Special „Stillstand –Als es für 86 Stunden nicht mehr aufhörte zu schneien“. 

Polizei leiht sich Schneeketten

Redekers Kollege Bernd Moebus hatte bei der Polizei Garbsen über die Silvesternacht recherchiert: „Am Sonntag war die Meyenfelder Straße für viele Stunden unpassierbar. Auch die Robert-Koch-Straße in Osterwald war von den Schneemassen zugeweht worden.“ Selbst die Polizei hatte Probleme. Sie musste sich irgendwo Schneeketten leihen, um wenigstens ein Einsatzfahrzeug in Betrieb halten zu können. Moebus berichtet weiter von einem uralten Konflikt, der auch die Jahre danach immer wieder aufflackerte: Fahrzeuge privater Räumdienste fuhren mit so hoher Geschwindigkeit über die verschneiten Straßen, dass die Pflüge die von Anwohnern mühsam freigeschaufelten Fußwege – und Autos – wieder zuschütteten.

Am 4. Januar meldet die Leine-Zeitung für das Neustädter Land Schneehöhen zwischen 15 und 25 Zentimetern, Schneewehen konnten deutlich höher sein. Der Bauhof der Stadt unter Jürgen Ridder war um den Neujahrstag herum rund 50 Stunden im Einsatz. Nördliche Regionen des Altkreises waren zeitweise trotzdem unerreichbar. Große Solidarität in den Dörfern: Anlieger und Landwirte räumen dort gemeinsam. In der Stadt dagegen beschweren sich Einwohner, dass Zufahrten zu Hinterliegergrundstücken nicht so umgehend geräumt wurden, wie die Hauptverkehrsstraßen.

„Die Notärzte“, schreibt Redakteur Friedrich Scholtz-Knobloch, „versahen ihren Dienst ohne besondere Vorkommnisse. Es dauerte lediglich etwas länger als sonst. In einem Fall sprang DRK-Mitglied Herbert Hartje ein, der seinen Privatwagen mit Schneeketten ausgerüstet hatte und den Arzt an den gewünschten Ort brachte. Bei zwei Akutfällen zeigten sich dagegen die Familienangehörigen überrascht, daß der Notarzt bei dem Wetter so schnell zur Stelle war. Als der Notarzt einmal nicht mehr rechtzeitig zur Sprechstunde in der Praxis zurück sein konnte, sprang Dr. Jursch ein.“

Das Steinhuder Meer ist zugefroren

In Wunstorf titelt Klaus Oppermann in der Leine-Zeitung vom 4. Januar: „Die Westaue ist seit Jahren erstmals wieder zugefroren.“ Und er warnt, das Eis zu betreten. „Mit den Schneemassen kam auch der Frost mit Temperaturen bis zu 25 Grad minus in unsere Gegend. Diese Tiefsttemperaturen reichten aus, um die regulierte Westaue im Bereich Wunstorf zufrieren zu lassen. Doch das Betreten ist nicht zu empfehlen, da es genügend brüchige Stellen gibt und der Schnee dünne Eisflächen verdeckt. Zugefroren ist auch wieder das Steinhuder Meer. Doch Schlittschuhläufer und Eissegler kommen trotzdem nicht auf ihre Kosten. Der Schnee hat für eine unebene und buckelige Oberfläche gesorgt. Allerdings machten sich einige Eislauffanatiker die Mühe, Teile der Eisfläche mit Schiebern und Besen zu säubern, so daß zumindest Eishockey möglich ist. Härter betroffen ist die Kanalschifffahrt. Viele Schiffe liegen im zugefrorenen Mittellandkanal fest, und die Besatzungen hoffen nun auf einen Wetterumschwung.“

Der Kanal ist auch der Lokalredaktion Garbsen besonderes Bilder wert. Sie zeigt in diesen Tagen Kinder mit Schlitten auf dem schneebedeckten Schifffahrtsweg. Und sie schaut unter den Kanal, dort wo er über die Leine geführt wird. Weil das Bauwerk nicht dicht ist, rinnt ständig Wasser über die Brückenpfeiler und gefriert bei den Minusgraden sofort – eine Schicht nach der anderen, bis der Brückenfuß von einem mächtigen Eispanzer um geben ist.

Wer wie hier in Garbsen Auto fahren will, muss seinen Wagen ausbuddeln. Quelle: Archiv (B.Moebus)

Der Winter macht die Kassen heiß

Mächtiger werden in diesem Winter auch die Summen, die die Städte für den Räumdienst ausgeben müssen. Allein in Garbsen schlägt der Winterdienst bis zum 10. Januar mit 100.000 Mark zu Buche. Üblich sind 25.000 Mark pro Jahr. Am Ende verdoppeln sich die Kosten: Im Februar und März folgten der zweite und dritte Wintereinbruch. Mancherorts blieben zusammengeschobene Schneeberge bis Anfang Mai sichtbar. Ein solcher Berg wächst Anfang Januar in Wunstorf: Bauhof und Bauunternehmen wissen nicht mehr, wohin mit den Massen, und laden den Schnee aus der Kernstadt auf dem damals neuen Schützenplatz In den Ellern ab. In Garbsen lehnt Tiefbauamtsleiter Wolfgang Suckrow ein solches Vorgehen vehement ab. Den Schnee abzufahren, würde Millionen kosten, sagt er.

Wer baut den größten?

Es wachsen nicht nur die Schneeberge. Im Neustädter Land scheint ein Wettstreit um den größten Schneemann zu beginnen – geboren aus der Not, in der Fläche keinen Platz mehr zu finden für den Schnee. Am 11. Januar erscheint ein Bericht von Friedrich Scholtz-Knobloch über Otternhagen. „Den wohl größten Schneemann im Neustädter Land haben Kurt Richter und Richard Wagner in Otternhagen vor dem Haus Auf dem Brink 24 gebaut. Die beiden Nachbarn waren zunächst nur mit dem Schneeschieben beschäftigt. Als sich die Frage nach dem Wohin stellte, kamen sie auf die Idee, den Schneemann zu bauen. Er hat eine Größe von zwei Metern Höhe und einen beachtlichen Umfang, vor allem an den ,Füßen’.“

Christina und Ruth am Wilhelm-Henze-Weg 4 in Neustadt mit ihrem 2,19 Meter hohen Koch-Schneemann. Quelle: HAZ

Der Bericht spornt an. Zwei Meter scheinen manchen Zeitgenossen übertreffbar zu sein. Am 17. Januar ist aus Neustadt zu lesen: „Schon mehr als 14 Tage liegt hoher Schnee – Grund genug für Kinder und Erwachsene, Muskeln zum Bauen von Schneemännern anzustrengen. Der Bericht, in Otternhagen stünde der größte, hat zu zahlreichen Anrufen und Briefen der Leser geführt. Die neunjährige Larissa und die fünfjährige Larissa aus Mardorf meldeten sich als erste, um mitzuteilen, dass der von ihnen gebaute Schneemann fast 2,50 Meter groß sei. Er steht in den Langen Birken 41.“

Vom Wilhelm-Henze-Weg 4 in der Kernstadt melden sich Christina und Ruth. Sie haben einen Koch geschaffen mit Mütze, Herd, Töpfen und Kochlöffel. Endmaß: 2,19 Meter. Geradezu künstlerisch geht der Eilveser Konditor Jürgens zu Werk. Ihm ist das Einerlei aus drei Kugeln zu fade. So baut er am Balschenweg einen Schneehasen mit Karotte und Schnurrbart. „Der wohl größte Schneemann im Neustädter Land hat vermutlich in Dudensen vor dem Gasthaus Wassmann gestanden, wenn auch nur für einen Tag“, schreibt die Leine-Zeitung am 17. Januar. „Rund 3,50 Meter soll er hoch gewesen sein. Jetzt erinnert nur noch ein Schneehaufen an den weißen Riesen, den mehrere Dudenser mit Hilfe eines Traktors gebaut haben.“ Der Rekord hat vielleicht Neider auf den Plan gerufen. Einen Tag nach Fertigstellung war der Riese mutwillig zerstört.

Dokumentiert ist allerdings der zweite weiße Riese aus dem Neustädter Land, erbaut von der 55-jährigen Martha Mußmann und Nachbarn in Helstorf. Martha Mußmann setzt ihren Mann an die Straße Zur Reiterheide, modelliert ihn mit Armen, Mantel und Ohren und kommt – inklusive Eimer-Hut – am Ende auf eine Höhe von drei Metern. Das Foto der Neustädter Redaktion zeigt Mußmann auf einer an den Schneemann angelehnten Leiter.

Standhaft mag er gewesen sein, der Mußmann-Riese. Aber nicht standhaft genug gegen die Tau-Temperaturen Anfang Februar. Nach der Entspannung folgte allerdings am 13. Februar der zweite massive Wintereinbruch mit ähnlichen Folgen. Mitte März 1979 gab es eine dritte Schneewelle. Der Winter soll zu den zehn schwersten der Nachkriegszeit in Norddeutschland zählen. Mit 67 Tagen geschlossener Schneedecke vom 28. Dezember bis 4. März stellte die Saison einen Rekord seit dem Hungerwinter 1946/47 auf. Dem Schneefall folgten ab Anfang April schwere Hochwasser entlang der norddeutschen Flüsse.

Von Markus Holz und Lea Schwarz

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