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Nachrichten Rakete trifft Sechsjährige: Jugendliche melden sich bei der Polizei
Region Burgwedel Nachrichten Rakete trifft Sechsjährige: Jugendliche melden sich bei der Polizei
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13:25 09.01.2019
An der Ecke Immenweg / Radenstraße wurde in der Silversternacht in Kleinburgwedel ein Mädchen von einem Feuerwerkskörper verletzt. Quelle: Tim Schaarschmidt
Kleinburgwedel

Der Schock nach dem Raketenunfall mit der sechsjährigen Sina in Kleinburgwedel sitzt tief. Im ganzen Ort. Auch bei den Jugendlichen, die in der Silvesternacht in der Radenstraße gefeiert haben. Das berichtet die Mutter eines Jungen, der in dem fraglichen Zeitraum in dem Bereich unterwegs war. „Das ist ein schreckliches Unglück“, sagt sie. „Die Jugendlichen haben erst zu Wochenbeginn aus der Zeitung erfahren, dass in der Silvesternacht dort ein Kind so schwer verletzt wurde“, berichtet die Frau. Nachdem sie diese Information erhalten hätten, haben sich mehrere der Jugendlichen bei den Beamten des Polizeikommissariates in Großburgwedel als Zeugen gemeldet.

Mädchen kann in Hannover operiert werden

Unklar ist weiterhin, wer die Rakete, die Sina verletzte, abgefeuert hat. Der Feuerwerkskörper war vor dem Gesicht des Mädchens explodiert. Ihr rechtes Auge wurde dabei in Mitleidenschaft gezogen. Ein Stück Klarheit herrscht dafür über die weitere medizinische Behandlung von Sina. Das Mädchen muss nun nicht in die Augenklinik nach Köln, sondern wird am Donnerstag in Hannover operiert. „Die Jugendlichen, die sich bei der Polizei gemeldet haben, hoffen, dass es dem Mädchen möglichst schnell wieder besser geht“, fügt die Mutter eines der Jungen noch an, die in der Silvesternacht in Kleinburgwedel in der Radenstraße gefeiert hatten.

Weitere Polizeimeldungen aus dem Stadtgebiet Burgwedel finden Sie hier.

Von Thomas Oberdorfer

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