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Nachrichten Kämpfen für die Leistungsspange
Region Burgwedel Nachrichten Kämpfen für die Leistungsspange
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07:00 29.09.2014
Von Kerstin Hamann
Gute Laune herscht besonders bei denjenigen, die die Leistungsspange am Ende des Tages erhalten.
Gute Laune herscht besonders bei denjenigen, die die Leistungsspange am Ende des Tages erhalten. Quelle: Kerstin Hamann
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Burgwedel

Sie sind gerannt, sie haben gekämpft und geschwitzt: Mehr als 350 Jugendliche waren gestern bei der regionsweiten Abnahme der Leistungsspange für Jugendfeuerwehren dabei. Einige scheiterten - so auch der Gastgeber.

Eine Ernsthaftigkeit war zu spüren auf den Sportanlagen in Großburgwedel. Gestern ging es für 350 Mädchen und Jungen um die Leistungsspange - die höchste Auszeichnung für Jugendfeuerwehren. In fünf Disziplinen (Schnelligkeitsübung, Kugelstoßen, Staffellauf, Löschangriff, Wissensquiz) stellten 34 Teams aus der Region und darüber hinaus ihre Fitness, ihr Wissen, ihren Ehrgeiz und ihr Zusammenspiel unter Beweis. Lange hatten sie sich auf den Wettkampf vorbereitet, der kein Wettbewerb im klassischen Sinn ist, sondern vielmehr ein Leistungsnachweis und unter den Jugendfeuerwehren sehr beliebt.

Die Stadtjugendfeuerwehr Burgwedel, die dieses Jahr den Wettkampf ausgerichtet hat, hatte noch vor den Sommerferien mit dem Training begonnen. „Einzelleistung zählt hier gar nichts“, sagte deren Sprecher Jörg Hendricks. Erfahrungsgemäß war das Kugelstoßen eine der spannendesten Disziplinen. Denn hier entscheiden Zentimeter über das Gelingen. Insgesamt muss eine Weite von 55 Meter erreicht werden. Wer es - wie die Burgwedeler - beim ersten Mal nicht schaffte, durfte wiederholen. Doch dieses Jahr gelang den Gastgebern auch beim zweiten Durchgang nicht der große Wurf. Sie scheiterten - und die Enttäuschung war riesengroß. „Es ist eine Ehre, die Leistungsspange zu machen“, sagte Carina Ehlers (16) noch ein paar Stunden zuvor. Vier weitere Teams schafften die Leistungsspange ebenfalls nicht. „Das kann im Wettbewerb passieren. Aber davon geht die Welt nicht unter“, sagte Burgwedels Bürgermeister Axel Düker (SPD). Sicher war allen Jugendlichen der Respekt von den Gästen aus Politik, Regionsfeuerwehr und aktiven Kameraden. Dafür, dass sie sich in ihrer Freizeit in so jungen Jahren in den Dienst der Gesellschaft stellen.

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