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Region Burgwedel Nachrichten Diese Straßen bekommen im Oktober eine neue Asphaltdecke
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17:20 25.09.2019
Soll instand gesetzt werden: Die Straße Schrieberwisch in Fuhrberg. Quelle: Thomas Oberdorfer
Burgwedel

Lange Risse im Asphalt, dazu Schlaglöcher – die Heidbergstraße in Kleinburgwedel und die Straße Schrieberwisch in Fuhrberg sind in die Jahre gekommen. Anfang Oktober rollen deshalb die Baumaschinen an, um beide Straßen instandzusetzen. Geplant ist, die Asphaltdecken zu erneuern. Wichtig für die Autofahrer: Während der Arbeiten sind beide Straßen in kompletter Länge für den Durchgangsverkehr gesperrt. Anlieger können während der Bauzeit zumindest größtenteils ihre Grundstücke anfahren.

Bauarbeiten sollen im Oktober abgeschlossen sein

Die Arbeiten an der Straße Schrieberwisch in Fuhrberg beginnen am Montag, 7. Oktober, und sollen bis Sonntag, 20. Oktober, beendet sein. Parallel dazu soll auch in Kleinburgwedel gearbeitet werden. Dort rücken die Arbeiter am Donnerstag, 10. Oktober, an und sollen bis Ende des Monats fertig sein. Für beide Straßen gilt: Wird die neue Asphaltdecke aufgebracht, dann kann für 48 Stunden überhaupt kein Auto mehr dort fahren. Die Grundstücke sind in dieser Zeit nur noch zu Fuß über die Gehwege erreichbar. Die Stadt hat angekündigt, die Anlieger rechtzeitig über diesen Bauabschnitt zu informieren.

„Wir drehen die Zeit einige Jahre zurück“

Sowohl im Schrieberwisch als auch in der Heidbergstraße wird ausschließlich die Asphaltdecke instand gesetzt. Am Profil der Straße oder den Gehwegen ändert sich nichts. „Wir drehen quasi die Uhr einige Jahre zurück, die Straße wird wieder in einen Zustand versetzt, den sie vormals hatte“, erklärt Burgwedels Straßenbauingenieur Andrej Wyshimok.

Das zumindest schont die Geldbörsen der Anwohner: Da die Straßen nicht grunderneuert werden, müssen sie sich nicht an den Kosten beteiligen. „Wir können dafür keine Gebühren nach der Straßenausbaubeitragssatzung erheben“, erklärt Wyshimok. Für die Instandsetzung der Heidbergstraße sind 180.000 Euro, für die Straße Schrieberwisch 130.000 Euro eingeplant.

Muss instand gesetzt werden: Die Heidbergstraße in Kleinburgwedel. Quelle: Thomas Oberdorfer

Jede Straße wird jährlich begutachtet

Wann welche Burgwedeler Straßen instand gesetzt werden, wird von Jahr zu Jahr entschieden. Dafür schaut sich Wyshimok jede der 330 städtischen Straßen mindestens einmal im Jahr an und unterbreitet dann den Mitgliedern der Ortsräte und des Bauauschusses seine Vorschläge. „Wir reagieren auf den aktuellen Zustand der Straßen“, erläutert er.

Der Straßenbauingenieur arbeitet seit 2014 in Burgwedel und hat diese Vorgehensweise eingeführt. Zuvor führte die Verwaltung eine Top-10-Liste mit Straßen, die repariert werden müssen. Der Nachteil: „Während die Liste abgearbeitet wurde, konnte sich der Zustand anderer Straßen so verschlechtern, dass deren Reparatur eigentlich dringlicher wäre. Deshalb haben wir das geändert“, sagt Wyshimok. Seit er seinen Dienst in Burgwedel angetreten hat, wurden – rechnet man Schrieberwisch und Heidbergstraße mit – 37 Straßen in Burgwedel instand gesetzt.

Auf dem Amtshof wird 2020 instand gesetzt

Inzwischen hat die Stadt auch festgelegt, welche Straßen im kommenden Jahr instand gesetzt werden sollen. Es sind die Schützenstraße in Kleinburgwedel und die Straße Auf dem Amtshof in Großburgwedel. Ein Termin für die Arbeiten steht noch nicht fest. Da die Region plant, parallel dazu die Ortsdurchfahrten in Thönse, Groß- und Kleinburgwedel zu sanieren, tritt man in der Burgwedeler Verwaltung ein wenig auf die Bremse. „Es ist den Bürgern nicht zumutbar, dass alle Straßen gleichzeitig aufgerissen werden“, sagt Wyshimok.

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