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Nachrichten Sperrung ab Montag: Die Kreisstraße 119 wird saniert
Region Burgwedel Nachrichten Sperrung ab Montag: Die Kreisstraße 119 wird saniert
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20:24 10.07.2019
Die K 116 zwischen Oldhorster Kreisel und Thönse soll noch im Juli wieder freigegeben werden. Quelle: Frank Walter
Burgwedel

Wer sich derzeit über Burgwedels Kreisstraßen bewegt, trifft allerorts auf Baustellen und Umleitungsschilder. Das Stadtgebiet ist in diesem Sommer einer der Schwerpunkte für die Arbeiten im Auftrag der Region Hannover, die Jahr für Jahr die verkehrsärmeren Ferienwochen für Fahrbahnsanierungen und Umbauten an ihrem Straßennetz nutzt.

Kreisstraße 119 KleinburgwedelWettmar ist ab Montag dicht

Als Nächstes ist die Kreisstraße 119 KleinburgwedelWettmar an der Reihe. Die Fahrbahn erhält auf einer Länge von rund 1,5 Kilometern einen sogenannten Profilausgleich: Vertiefungen, Spurrinnen und Ähnliches werden beseitigt, dann werden Arbeiter eine neue Deckschicht auftragen. Die Kosten belaufen sich laut Regionssprecher Klaus Abelmann auf 220 000 Euro. Die K 119 muss dafür von Montag, 15., bis Freitag, 26. Juli, gesperrt werden. Autofahrer müssen über Thönse ausweichen.

In Thönse allerdings treffen sie dann auf die nächste Baustelle im Auftrag der Region. Am Ortsausgang in Richtung Neuwarmbüchen erneuerten Arbeiter am Mittwoch gerade Teile der Straßenentwässerung, die K 116 ist weiter gesperrt. Rund eine Million Euro gibt die Region für die neue Radwegverbindung nach Neuwarmbüchen aus. Abgeschlossen werde der Bau „noch im Juli“, so der Regionssprecher.

Schranke an der K 116 ist zerstört

Landwirt Mark Feldmann beispielsweise ist ziemlich genervt von der Dauerbaustelle zwischen dem Hof und seiner Reitanlage. Er bemängelt die Kommunikation im Vorfeld: „Mit mir hat keiner gesprochen, wie wir unsere Pferdewiesen erreichen können.“ Stattdessen habe die Polizei Autofahrer im gesperrten Bereich kontrolliert und wegen der Ordnungswidrigkeit jeweils 20 Euro kassiert.

Auch am Mittwoch war an der K 116 wieder zu beobachten, dass längst nicht jeder das Durchfahrtsverbot vom Oldhorster Kreisel aus beachtet – die Autofahrer nutzen kurz vor Thönse dann Schleichwege. Die Schrankenanlage am Kreisel, die in den Wochen vor der Sperrung noch Linienbussen die Durchfahrt ermöglicht hatte, hielt niemanden auf: Ein Unbekannter hat die bereits zuvor geflickte Schranke wieder abgebrochen. „Jeden Tag“, so ein Bauarbeiter, „passiert das.“

Mit dem Ende der Radwegbaustelle Ende des Monats können die Thönser aber nur kurz Luft holen: Voraussichtlich im Oktober oder November beginnt die Region mit der Sanierung der Ortsdurchfahrt K 117. „Die Ausschreibung wird aktuell vorbereitet“, so Abelmann.

Ab Herbst auch wieder Arbeiten in Engensen und Kleinburgwedel

Gleiches gilt auch für zwei andere Kreisstraßen im Burgwedeler Stadtgebiet: „Voraussichtlich im September, spätestens im Oktober“, so Abelmann, würden die Bautrupps auch nach Kleinburgwedel und Engensen zurückkehren. Nach der K 117 ist in Engensen nun die K 119 dran. Und auch in Kleinburgwedel, wo gerade erst die Großburgwedeler Straße (K 118) saniert wurde, wird dann die Ortsdurchfahrt K 119 schick gemacht für die nächsten Jahrzehnte.

Wenigstens die Wettmarer haben es demnächst geschafft: Die Region erwartet das Bauende dort für September.

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