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Region Burgwedel Nachrichten Installation für das Kunst in Bewegung-Wochenende vor dem Amtsgericht aufgebaut
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14:01 16.05.2019
Bauen die Installation vor dem Amtsgericht auf: Karheinz Schridde und Maria Hausknecht vom Organisationsteam für Kunst in Bewegung. Quelle: Thomas Oberdorfer
Großburgwedel

„Kunst kann manchmal richtig widerspenstig sein,“ sagt Karlheinz Schridde und versucht mit kräftigen Hieben einen Metallstab in die Erde zu treiben. Wirklich klappen will das aber nicht. Augenscheinlich hat sich eine dicke Wurzel tief im Erdreich etwas dagegen. Nach drei weiteren vergeblichen Schlägen zieht er das Eisenstück wieder heraus und setzt 20 Zentimeter daneben neu an. Mit Erfolg. Drei Schläge, und das Loch ist tief genug, um den nächsten Teil des Kunstwerks aufzunehmen – drei umgekehrt auf Metallstäbe geschraubte Eimer.

Installation im Innenhof des Amtsgerichts

Diese sind der wichtigste Teil einer Installation, die extra für das Großburgwedeler Kunst in Bewegung-Wochenende im Innenhof des Amtsgerichts aufgebaut wird. Schridde organisiert mit seinen beiden Mitstreiterinnen Elke Seitz und Maria Hausknecht die Veranstaltung für die Interessengemeinschaft der Großburgwedeler Kaufleute. An diesem Wochenende präsentieren Künstler an 21 Stellen im Ort ihre Werke. Dazu gehören neben dem Amtsgericht weitere öffentliche Gebäude wie der Amtshof, die Bücherei und die Seniorenbegegnungsstätte aber auch viele private Ateliers und der St.-Petri-Park.

Objektkunst, Fotografien, Keramik und Schmuck

Die Bandbreite der ausgestellten Kunstwerke ist groß: Malerei und Grafik gibt es ebenso zu sehen wie Objektkunst, Fotografien, Keramik und Schmuck. Alle Veranstaltungsorte sind mit großen orangefarbenen Fahnen gekennzeichnet. Viele Künstler sind anwesend und zu einem Gespräch mit den Besuchern bereit. Offiziell los geht es am Sonnabend um 13.30 Uhr. Dann eröffnet Bürgermeister Axel Düker die 13. Auflage von Kunst in Bewegung am Amtshof. Dazu gibt es ein Gläschen Sekt und Saxophonmusik.

150 orangefarbene Eimer bilden Blumenwiese

Zurück zu den orangfarbenen Eimern im Innenhof des Amtsgerichts. Wie ein Blumenmeer ergießen sie sich nach zweistündigem Einsatz über die frisch gemähte Wiese. In mühevoller Heimarbeit hatten die drei zuvor in den Boden von jedem der 150 orangefarbene Gefäße ein kleines – nur sechs Millimeter großes – Loch gebohrt und es dann auf eine dünne Gewindestange geschraubt. Alleine oder zusammengebunden zu einer Blume mit zwei, drei oder vier Blüten schmücken sie nun den Innenhof. „Jetzt brauchen wir nur noch ein Schild „Blumen pflücken verboten“, schlägt Seitz nach getaner Arbeit mit einem Schmunzeln auf den Lippen vor. „Gute Idee“, findet Schridde und kündigt an: „Das stelle ich bis Sonnabend noch auf.“

Installation bleibt zwei Wochen länger stehen

Übrigens: Wer es am Wochenende nicht schafft, sich die Installation vor dem Amtsgricht anzuschauen, der hat in den kommenden beiden Wochen noch Gelegenheit dazu. „So lange bleibt unsere Blumenwiese erhalten“, verspricht Schridde.

Info: Kunst n Bewegung ist am Sonnabend von 14 bis 20 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Eine komplette Aufstellung der Ausstellungsorte gibt es auf der Homepage unter der Adresse www.kunstinbewegung.de.

Von Thomas Oberdorfer

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