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Region Burgwedel Nachrichten Im Sprillgehege werden Kiefern gefällt
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00:18 01.03.2019
Der Baum wird gefällt: Revierförster Lucas Kubel markiert Bäume im Sprillgehege. Mit dabei sein Hund Asra.
Der Baum wird gefällt: Revierförster Lucas Kubel markiert Bäume im Sprillgehege. Mit dabei sein Hund Asra. Quelle: privat
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Burgwedel

Spaziergänger sollten in den nächsten Wochen um das Sprillgehege einen Bogen machen – zumindest an Werktagen. Denn: Das Forstamt Fuhrberg hat angekündigt, dass in einen 23 Hektar großen Bereich nördlich des Würmsees Bäume gefällt werden sollen.

Anfang März rücken die Arbeiter mit einem Harvester – einer Holzerntemaschine an: Gefällt werden sollen Kiefern. „Ziel ist es, rund 2000 Festmeter Holz zu ernten“, sagt Claudia Wolff, Sprecherin der Niedersächsischen Landesforsten. Den Transport aus den Waldflächen übernehmen Schlepper. „Je nach Wetter und Verfügbarkeit der Maschine wollen wir bis Mitte April fertig sein“, sagt Lucas Kubel, Leiter der Revierförsterei Fuhrberg.

Das Forstamt weist darauf hin, dass die Holzeinschlagsflächen zur eigenen Sicherheit nicht betreten werden dürfen und Sperrungen zu beachten sind. „Auf den Wegen kann es zu kurzzeitigen Sperrungen und zu Behinderungen durch die Maschinen kommen.“ bittet Forstamtleiter Hans-Martin Roese um Verständnis. Da es auch zu Wegeverschmutzungen kommen kann, empfiehlt er auf andere Wegestrecken auszuweichen.

Mit der Holzernte wollen die Landesforsten auch Licht für einen zukünftigen vielfältigen Mischbestand schaffen. Wo vorher hauptsächlich Kiefern standen lässt Kubel in den nächsten Jahren Douglasien, Buchen, Roteichen und Lärchen pflanzen. „Es wird circa drei Jahre dauern bis alle Flächen neu bepflanzt sind“ erklärt Kubel.

Von Thomas Oberdorfer