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Region Burgwedel Nachrichten Der neue Radweg ist fertig – K 116 wieder für Autos freigegeben
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10:18 17.08.2019
Wieder freigegeben: Nach neuen Monaten Bauzeit ist die L 116 zwischen Thönse und Neuwarmbüchen wieder befahrbar. Quelle: Thomas Oberdorfer
Thönse

Viele Autofahrer atmen auf: Der Radweg zwischen Neuwarmbüchen und Thönse ist (fast) fertiggestellt. Nach neun Monaten Bauzeit wurde am Donnerstagabend die K 116 zwischen Thönse und dem Oldhorster Kreisel wieder für den Verkehr freigegeben. Damit müssen Autofahrer keine kilometerlangen Umwege mehr fahren.

Freigabe der Straße verzögerte sich erneut

Das Ende der Sperrung war symptomatisch für das gesamte Projekt. Die Arbeiten dauerten länger als eigentlich geplant. Die Region hatte angekündigt, dass ab dem 15. August der Verkehr wieder über die Straße fließen kann. Doch als am Donnerstagmorgen die ersten Autofahrer in Thönse oder am Oldhorster Kreisel auf die K 116 einbiegen wollten, standen sie wie in den vergangenen Monaten vor einer Sperrung. Die Durchfahrt war nicht erlaubt. Auf der Straße waren Bauarbeiter noch damit beschäftigt, Maschinen und andere Gerätschaften aufzuladen und abzutransportieren. Dies zog sich bis zum Abend hin. Dann erfolgte die Freigabe.

Der neue Radweg ist exakt 2,50 Meter breit. Steffen Timmann vom ADFC Burgwedel hat nachgemessen. Quelle: Thomas Oberdorfer

Radweg ist 2,5 Meter breit

Grund für die Sperrung waren keine Arbeiten an der Straße, sondern der Bau eines neuen Radweges zwischen Thönse und Neuwarmbüchen. „Der ist richtig gut geworden“, findet der Burgwedeler ADFC-Vorsitzende Steffen Timmann nach einer ersten Probefahrt. „Und die Räder rollen sehr gut auf der Asphaltdecke.“ Der neue Radweg schlängelt sich parallel zur Fahrbahn neben der Straße entlang. Um alte Bäume nicht fällen zu müssen, beschreibt er an einigen Stellen ganz leichte Kurven. Und er ist breit, exakt 2,50 Meter. „Hier können sich problemlos auch zwei Fahrräder mit Anhängern begegnen“, erklärt Timmann. Das ist auch notwendig, denn es gibt für beiden Richtungen nur eine Fahrbahn.

Beim überqueren der Straße können Radfahrer in Thönse auf einer Insel den Gegenverkehr abwarten. Quelle: Thomas Oberdorfer

Die Region hatte den ADFC in der Planungsphase für den Radweg mit eingebunden. „Dabei sind durchaus Ideen von uns umgesetzt worden“, erklärt Timmann. So die Gestaltung der Mittelinsel am Ortsausgang von Thönse: Dort müssen Radfahrer, die von Thönse in Richtung Neuwarmbüchen unterwegs sind, die Fahrbahn wechseln. Die Mittelinsel ist so angelegt, dass zwei Radler mit Anhängern Platz haben, um den Gegenverkehr passieren zu lassen.

Die Schilder müssen in den kommenden Tagen noch aufgestellt werden. Quelle: Thomas Oberdorfer

Schilder werden noch aufgestellt

Komplett abgerückt sind die Bauarbeiter allerdings noch nicht. Es müssen noch einige Schilder aufgestellt werden. „Die sollten eigentlich in der vergangenen Woche geliefert werden, kamen aber erst am Donnerstag an“, erklärt einer der Arbeiter. So wird er gemeinsam mit einem Kollegen in der kommenden Woche damit beschäftigt sein, sie aufzustellen. Ein Sperrung der Straße ist dafür aber nicht mehr vorgesehen.

Wer hat am Kreisel Vorfahrt?

Dass die Schilder durchaus nötig sind, zeigt sich derzeit am Oldhorster Kreisel. Es gibt einen inneren Kreisel für die Autofahrer und einen zweiten, äußeren für die Radler. Wenn sich hier Autos und Fahrräder begegnen, tauschen die Fahrer oftmals fragende Blicke aus. Wer darf zu erst fahren, wer muss warten? „Ein paar Schilder könnten zur Klärung helfen“, sagt Timmann.

Wer hat Vorfahrt - Auto oder Fahrradfahrer? In den kommenden Tagen sollen noch Schilder aufgestellt werden. Quelle: Thomas Oberdorfer

In Thönse beginnen demnächst Arbeiten an Ortsdurchfahrt

Für Thönse heißt es jetzt allerdings nach der Sperrung ist vor der Sperrung. Noch in diesem Jahr beginnen die Bauarbeiten an der Thönser Ortsdurchfahrt. Das hat die Region am Freitag auf Nachfrage angekündigt. Ein genauer Termin und der Umfang der Sperrungen steht allerdings noch nicht fest. Dann werden die Nerven der Autofahrer auf eine weitere Geduldsprobe gestellt.

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Von Thomas Oberdorfer

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