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Nachrichten HLF 20 – das neue Feuerwehrauto der Fuhrberger Wehr
Region Burgwedel Nachrichten HLF 20 – das neue Feuerwehrauto der Fuhrberger Wehr
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00:19 31.03.2019
Ist zufrieden mit dem neuen HLF 20: Der Fuhrberger Ortsbrandmeister Marc Otte. Im rechten Teil des Fahrzeuges sind alle Dinge für die Brandbekämpfung untergebracht, während in der linken Hälfte des Autos Dinge für andere Hilfeleistungen lagern.
Ist zufrieden mit dem neuen HLF 20: Der Fuhrberger Ortsbrandmeister Marc Otte. Im rechten Teil des Fahrzeuges sind alle Dinge für die Brandbekämpfung untergebracht, während in der linken Hälfte des Autos Dinge für andere Hilfeleistungen lagern. Quelle: Thomas Oberdorfer
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Fuhrberg

Zugegeben, mit der Bezeichnung „Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20“ ist der Name schon etwas sperrig. Deshalb spricht spricht man bei der Fuhrberger Feuerwehr auch nur vom „HLF 20“, wenn es um den neuen Wagen der Ortswehr geht. Ende Januar wurde es offiziell in Dienst gestellt. Zeit, sich das moderne Einsatzfahrzeug mal etwas genauer anzuschauen. Ortsbrandmeister Marc Otte hat für uns die großen silberfarbenen Rolltüren des ansonsten knallroten Feuerwehrautos geöffnet und erklärt, was alles an Bord ist.

„Unser HLF 20 ist kein Feuerwehrauto von der Stange“

Als klar war, dass die Fuhrberger Wehr ein neues Fahrzeug bekommt, begann für Otte und seine Feuerwehrkollegen auch gleich die Arbeit. Das war vor rund zwei Jahren. „Bei vielen Treffen haben wir dann über die richtige Ausrüstung für das „HLF 20“ diskutiert und geplant. Schließlich kauft man solch ein Fahrzeug nicht von der Stange“, sagt Otte.

Ein Fahrzeug, drei Funktionen

Die Grundidee für den neuen Wagen: Er ist für zwei grundverschiedene Einsatzarten ausgelegt und vereinigt dabei drei Funktionen in einem Auto. Daher auch der sperrige Name „Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug“. Da wäre zunächst die „Hilfeleistung“. Hinter den Rolltüren auf der linken Fahrzeugseite sind allerlei Werkzeuge untergebracht, um beispielsweise nach Verkahrsunfällen helfen zu können. Für die Brandbekämpfung steht das „lösch“ im Namen. Wenn man einen Blick hinter die Rolltüren auf der rechten Fahrzeugseite wirft, findet man alles, was zum Einsatz gegen Brände benötigt wird. In der Fahrzeugmitte gibt es noch zwei große Tanks. Der eine fasst 2000 Liter Wasser (dafür die Ziffer „20“ im Fahrzeugnamen) , der andere 120 Liter Schaumkonzentrat. Dies kann bei Bedarf dem Löschwasser beigemengt werden. Bleibt noch das Wort „gruppen“. Es steht dafür, dass mit dem HLF 20 eine größere Gruppe – neun Feuerwehrleute inklusive Fahrer – zum Einsatzort transportiert werden können.

Auch Wettmar bekommt einen HLF 20

Rund 290.000 Euro hat das neue Fahrzeug der Fuhrberger Brandbekämpfer gekostet – bezahlt aus der Burgwedeler Stadtkasse. Übrigens: Die Ortsfeuerwehr Wettmar erhält in Kürze einen HLF 20.

Von Thomas Oberdorfer