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Nachrichten DRK-Rettungswache Burgwedel: Erweiterung nötig
Region Burgwedel Nachrichten DRK-Rettungswache Burgwedel: Erweiterung nötig
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00:17 01.04.2019
Andreas Schipper, Betriebsleiter der DRK-Rettungswache ( zweiter von rechts), zeigt Lars Weber (von links), Bernward Schlossarek und Rainer Fredermann (rechts) die neuen hydraulisch unterstützten Rettungstragen. Quelle: Sandra Köhler
Großburgwedel

Wenn in Großburgwedel ein neues Klinikum gebaut wird, dann denkt an die die Rettungswache Burgwedel – diese Botschaft nahm der CDU-Landtagsabgeordnete und Ratsvorsitzende Rainer Fredermann jetzt von seinem Besuch der Einrichtung an der Fuhrberger Straße mit. Derzeit befindet sie sich in unmittelbarer Nähe zum alten Klinikum.

Hintergrund: Der Platz in der alten Wache reicht nicht mehr aus. Die Fahrzeuge sind breiter geworden und benötigen mehr Raum, die geforderte Trennung von reinen und unreinen Bereichen machte den Einbau eines Umkleideraum in der Fahrzeughalle notwendig. „Eigentlich ist das nicht mehr zeitgemäß was wir hier haben“, sagte Andreas Schipper, Betriebsleiter der vom DRK-Rettungsdienst betriebenen Wache. Doch angesichts des geplanten Neubaus des Klinikums jetzt noch in einen Anbau am alten Standort zu investieren, sei auch nicht unbedingt wirtschaftlich, erklärte Lars Weber, Geschäftsführer der DRK-Hilfsdienste in der Region Hannover und hofft auf einen Umzug.

„Der Neubau des Klinikums kommt bestimmt, es ist nur noch die Frage wann und wo“, sagte Fredermann. Aktuell liefen die Verhandlungen zwischen Stadt Burgwedel und Klinikum, erklärte er. Es gelte, die Bedürfnisse des Klinikums mit den möglichen Grundstücken zusammenzubringen. Einen Neubau gleich neben dem jetzigen Standort schließt er aus. „Dafür reicht dort der Platz nicht.“ Das DRK hofft auf jeden Fall, dass die Rettungswache auch weiterhin in Krankenhausnähe untergebracht sein wird. „Wenn es da etwas Konkretes gibt, planen sie doch 2000 Quadratmeter mehr ein“, sagte Weber. Denn: „Es ist sinnvoll, die DRK-Rettungswache wieder auf dem Gelände des Klinikums anzusiedeln.“

Fest steht, dass die Suche nach einem geeigneten Standort für das neue Klinikum in Großburgwedel voranzukommen scheint. „Wir sind derzeit in intensiven Gesprächen“, sagte Bürgermeister Axel Düker auf Nachfrage und „hofft auf eine Entscheidung für den künftigen Standort bis zu den Sommerferien.“ Aber eines ist auch klar: Bis ein neugebautes Klinikum in Großburgwedel eröffnet werden kann, wird es „noch sechs bis acht Jahre dauern“, sagte Düker.

Von Sandra Köhler und Thomas Oberdorfer

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