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Nachrichten Bauhof stellt Elektrofahrzeug in Dienst
Region Burgwedel Nachrichten Bauhof stellt Elektrofahrzeug in Dienst
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14:56 30.11.2018
Axel Düker (v.l), Heinrich Gremmel, Frank Glaubitz und Udo Sahling freuen sich über das E-Mobil. Quelle: Mirko Bartels
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Burgwedel

Die Burgwedeler Elektromobilität nimmt neue Fahrt auf: Der Fuhrpark des Bauhof in Burgwedel hat Zuwachs von einem Hochdachkombi Renault Kangoo ZE bekommen – mit Elektroantrieb und ohne Verbrennungsmotor.

Platz machen im Fuhrpark muss dafür das rund 10 Jahre alte Arbeitsfahrzeug von Bauhof Vorarbeiter Heinrich Gremmel. Es weicht dem neuen Elektroauto mit der blauen Umweltplakette. Der Prestigeträger auf leisen Sohlen, bietet viel Platz für die Arbeiten des Bauhofs. In Zusammenarbeit mit der Stadt Burgwedel kommt das klimafreundliche Fahrzeug für den Winterdienst und kleinere Arbeiten, wie das Austauschen von Schildern oder Transportfahrten, zum Einsatz. Mit einer Einparkhilfe, einer Freisprechanlage und einer Leiterklappe im Dach bietet das Fahrezug mehr Comfort für seinen Fahrer als der Vorgänger. „Es ist das erste Fahrzeug, was als Nutzfahrzeug dieser Fahrzeugklasse als kleiner, kompakter LKW ausgesattet ist“, erklärt Michael Papenfuß von dem Autohaus Ahrens der den Kangoo jetzt in Burgwedel übergab. Martin Riessler, Leiter des Bauhof Burgwedel betonte: „Vor der Entscheidung haben wir ein E-Mobil Probe gefahren habe. Das hat uns überzeugt“.

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Das klimafreundliche Fahrzeug fährt mit Ökostrom. „Da kommt Ökostrom rein, wo er reingehört“, sagt Udo Sahling, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Region Hannover. „Als klar war, dass ein elektrisch betriebenes Fahrzeug nur mit Förderung konkurrenzfähig ist, waren wir gern bereit, einen Zuschuss zu zahlen“, erklärt er. Gemeinsam mit dem Energieversorger Avacon spenden die Firmen 8000 Euro für die Anschaffung des etwa 29 000 Euro teuren E-Mobils.

Zukünftig bekommt der Kangoo ZE seine eigene Ladestation im Bauhof. Das Fahrzeug kehrt dann mehrmals täglich zum Bauhof zurück und bleibt dort über Nacht. So kann jederzeit Strom nachgeladen werden, auch wenn die Tagesfahrleistung einmal die Reichweite von 130 Kilometern übersteigen sollte.

„Schon im Klimaschutz-Aktionsprogramm haben wir festgehalten, dass wir unseren städtischen Fuhrpark umweltfreundlich ausbauen wollen“, sagt Bürgermeister Axel Düker. „Das Fahrzeug ist genau das, was man gut einsetzten kann. Es ist belastungsfähig und eine Optimierung für den Fuhrpark.“ Mit seiner auffälligen Lackierung ist das E-Mobil gut zu erkennen und fällt im Straßenverkehr auf. „Das ist ein Hingucker mit Vorbildfunktion“, bringt es Frank Glaubitz, Kommunalmanager von Avacon, auf den Punkt.

Von Leonie Oldhafer