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Nachrichten 20 Jahre Avacon: Energieversorger investiert 4 Millionen Euro im Stadtgebiet
Region Burgwedel Nachrichten 20 Jahre Avacon: Energieversorger investiert 4 Millionen Euro im Stadtgebiet
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07:04 28.06.2019
Avacon-Sprecherin Martina Fiedler und Kommunalreferent Timo Abert freuen sich, dass der Standort in Engensen Teil der Jubiläumsradtour wird. Quelle: Sandra Köhler
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Engensen/Großburgwedel

Die Avacon feiert ihr 20-jähriges Bestehen. Im Zentrum der Feierlichkeiten steht die sogenannte Jubiläumsradtour, bei der Mitarbeiter und Interessierte vom 24. Juni bis 5. Juli für den guten Zweck radeln: Für jeden gefahrenen Kilometer spendet der Energieversorger 20 Cent. Am Mittwoch, 3. Juli, macht die Fahrradtour um 10 Uhr Station am Avacon-Standort in Engensen an der Hastrastraße 1. Dort gibt es Einblicke in die Arbeit und Projekte vor Ort. Und die Gelegenheit, sich der Tour bis zum Rathausgarten an der Fuhrberger Straße 4 anzuschließen und dort Spieler der Handballmannschaft Hannover-Burgwedel zum Gespräch und zu einem Sieben-Meter-Werfen zu treffen.

Von der Hastra zur Avacon: Traditionsstandort Engensen

Engensen ist ein Traditionsstandort“, weiß Timo Abert, der für Burgwedel zuständige Avacon-Referent für Kommunalmanagement. „Er wurde 1949 von der Hastra (dem Vorgänger der Avacon) gegründet, 1960 und 2005 erweitert.“ Mit 60 bis 65 Mitarbeitern handelt es sich um eine der kleineren Avacon-Vertretungen. Die meisten dort Beschäftigten sind Monteure. Doch ein Umspannwerk gehört zum Engenser Standort genauso dazu wie zwei E-Tanksäulen für den Fuhrpark, der bis 2025 komplett auf E-Mobilität umgestellt werden soll. Wie ist ein Monteurswagen eingerichtet? Wie sieht eigentlich eine Trafostation aus der Nähe aus? Wie fühlt man sich auf einem Steiger, mit dessen Hilfe die Lampen der Straßenlaternen ausgewechselt werden? Und wie steht es mit der regionalen Energieversorgung? All diese Fragen werden am 3. Juli direkt vor Ort beantwortet.

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Avacon investiert aktuell 4 Millionen Euro in Burgwedel

In Burgwedel ist die Avacon aktuell damit beschäftigt, ihr Leitungsnetz zu erneuern. Noch bis Mitte 2020 dauern die Arbeiten, mit denen der Nahversorger die Leitungskapazität vervielfacht und die Infrastruktur für den Ausbau des digitalen Netzes verbessert. Mehr als 4 Millionen Euro investiert Avacon im Stadtgebiet. Wenn das Großprojekt abgeschlossen ist, werden insgesamt 24 Kilometer Mittelspannungskabel 4,9 Kilometer Niederspannungskabel, und 19 Kilometer Leerrohre neu verlegt sein. Zudem werden 20 neue Transformatorstationen jene ersetzen, die mindestens 40 Jahre alt waren. Und eine neue Schaltstation gibt es auch. „Das alte Netz stammte noch aus den Fünfziger- und Sechzigerjahren, mittlerweile gibt es ganz andere Voraussetzungen an die Leitungen“, sagt Abert. Seither ist die Stadt gewachsen, etwa im Gewerbegebiet hinter der Rossmann-Zentrale. Dort solle sich auch noch mehr tun. „Das nehmen wir in unsere Netzplanung ebenso auf wie den anstehenden Neubau des Krankenhauses an einem neuen Standort“, sagt Albert. Leerrohre, die beim Netzausbau gleich mitgezogen werden, machen es möglich, später etwa Glasfaserkabel zu verlegen, ohne die ganze Straße von Neuem aufzureißen.

Spenden an lokale Aktion – Stadt bestimmt den Zweck

Auch über diese Arbeiten können Interessierte bei der Jubiläumsradtour in Engensen mit den Mitarbeitern ins Gespräch kommen. Ebenfalls vor Ort sein werden Mitglieder des ADFC und Mitarbeiter der Stadt. Denn: In welchen sozialen Zweck der Anteil der zusammengeradelten Spenden in Burgwedel fließt, entscheidet nicht die Avacon. „Welcher das sein wird, entscheidet die Stadtverwaltung,“ sagt Unternehmenssprecherin Michaela Fiedler und lädt alle Bürger ein, sich gegen 11 Uhr mit dem Rad auf den Weg über Thönse nach Großburgwedel zu machen. Und vielleicht auch noch weiter bis nach Hannover. Denn die nächste Station ist das Museum für Energiegeschichte(n).

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