Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Auf dem Amtshof: Autofahrer nutzen Grünstreifen als Fahrbahn
Region Burgwedel Nachrichten Auf dem Amtshof: Autofahrer nutzen Grünstreifen als Fahrbahn
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:20 09.08.2019
Enge Durchfahrt: Augenscheinlich nicht nur einem Autofahrer ist die neue Verkehrsführung in der Straße Auf dem Amtshof zu eng. Das zumindest verraten die Reifenspuren auf der Grünfläche. Quelle: Thomas Oberdorfer
Großburgwedel

 Eng geht es seit Neuestem auf der Straße Auf dem Amtshof in Großburgwedel zu. Richtig eng. Es geht um das erste Teilstück der Straße, gleich nachdem sie von der Bahnhofstraße abzweigt. Die Stadt hat dort drei Bäume gefällt und sie durch zwei Inseln ersetzt, auf denen zu einem späteren Zeitpunkt noch Sträucher gepflanzt werden sollen. Das Problem: Durch den Umbau ist die Straße ein kleines Stück schmaler geworden – für manche Autofahrer und Lieferanten augenscheinlich zu schmal. Sie nutzen nun auch den Grünstreifen am Straßenrand als Fahrbahn.

Anwohner ärgern sich über Autofahrer

Das ärgert vor allem die Anwohner. Einer von ihnen pflegt seit Jahren den Grünstreifen vor seinem Grundstück. „Es muss doch möglich sein, mit seinem Auto auf der Straße zu bleiben“, sagt er. Auch bei der Stadtverwaltung reagiert man mit Unverständnis: „Die Straße ist in dem Bereich eine Einbahnstraße, es gibt also keinen entgegenkommenden Verkehr“, sagt Bauamtsleiter Oliver Götze. Außerdem sei dort Tempo 30 vorgeschrieben. „Da sollte es doch möglich sein, mit seinem Auto auf der Fahrbahn zu bleiben.“ Die allerdings ist in dem Bereich der neu angelegten Inseln nicht wirklich breit. Sie misst an dieser Stelle exakt 2,20 Meter. Hinzu kommt eine knapp 50 Zentimeter breite Gosse auf der einen und ein Randstein auf der anderen Seite.

Anwohner Oliver Griemsmann berichtet hingegen, dass nicht durchfahrende Autofahrer für die Spuren auf dem Grünstreifen verantwortlich sind. Er habe vielmehr beobachtet, dass die Fahrer von Fahrzeugen, die Brief- und Paketsendungen zustellen, dort parken.

Baumwurzeln beschädigen Straße und Gehweg

Der Grund für den Straßenumbau waren die drei Bäume. „Sie wurden einfach zu groß. Ihre Wurzeln begannen, sowohl den Gehweg auf der einen als auch die Straße auf der anderen Seite zu beschädigen“, sagt Götze. Außerdem liegen in dem Bereich Leitungen, auch die drohten in Mitleidenschaft gezogen zu werden. „Deshalb haben wir sie fällen müssen.“

Nach der Fällaktion reparierten städtische Mitarbeiter die Schäden, die die Wurzeln hinterlassen hatten. Im Bereich des Gehwegs wurden die Reste der Bäume im Boden entfernt und die Pflastersteine neu verlegt. Anders auf der Fahrbahn: Dort wurden die schadhaften Stellen aus dem Asphalt herausgeschnitten und die Flächen den beiden neu angelegten Inseln zugeschlagen. Somit ist die Straße nun ein kleines Stück schmaler als zuvor.

Bäume könnten Grünstreifen schützen

Im Herbst wollen die städtischen Mitarbeiter noch einmal anrücken und die Arbeiten dann abschließen. „Wir werden die beiden Inseln begrünen und Sträucher pflanzen“, sagt Götze. „Das geht allerdings erst in ein paar Wochen. Dann ist wieder Pflanzzeit, im Moment ist es zu heiß.“ Und auch für den Schutz des Grünstreifens hofft die Stadt eine Lösung gefunden zu haben. „Wir überlegen, auf dem Grünstreifen einen oder mehrere Bäume zu pflanzen“, beschreibt Götze die städtischen Pläne. Vorab will die Stadt allerdings noch klären, ob auch in dem Bereich Leitungen liegen, mit denen Baumwurzeln in einigen Jahren ins Gehege kommen könnten.

Von Thomas Oberdorfer

Darauf haben in Burgwedel viele gewartet: Der neue Radweg zwischen Thönse und Neuwarmbüchen ist so gut wie fertig. Am Donnerstag, 15. August, soll die Kreisstraße 116 wieder für den Verkehr freigegeben werden.

08.08.2019

Ein Unfall auf der A7 bringt den Zeitplan vieler Pendler am Donnerstag in und um Großburgwedel und in der Wedemark ins Wanken. Sie stehen bis zu einer halben Stunde im Stau.

08.08.2019

Sie stehen im Guinnessbuch der Rekorde: Patricia Rehbock und Britta Heydemann vom Hof Feldmann aus Thönse haben in Mannheim einen Weltrekord aufgestellt – mit 130 anderen Reitern zusammen. Ergebnis: Die größte Dressur-Quadrille aller Zeiten.

07.08.2019