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Nachrichten Verfahren gegen rabiaten Hundehalter
Region Burgdorf Nachrichten Verfahren gegen rabiaten Hundehalter
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08:00 03.09.2014
Von Norbert Korte
Quelle: Kristoffer Finn
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Burgdorf

Der Streit zwischen dem 53-jährigen Halter einer Cocker-Spaniel-Hündin und der Frau war seinerzeit eskaliert, weil die nicht angeleinte Labrador-Hündin der Frau beim Gassigehen am nördlichen Stadtrand in Verlängerung des Marris-Mühlen-Wegs auf den Hund des Mannes zugelaufen war. Der soll nach Darstellung der Frau daraufhin seinen eigenen Hund auf den Arm genommen, nach dem Labrador getreten, die Waffe gezogen und die 47-Jährige mit den Worten bedroht haben, wenn sie nicht gleich verschwinde, schieße er.

Die Drohung mit der Pistole hatte einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Gleich mehrere Einsatzfahrzeuge waren in die Weststadt geeilt. Zwischenzeitlich musste die 47-Jährige auf Geheiß der für das Veterinärwesen zuständigen Region Hannover ihren Hund Nele in der Öffentlichkeit an der Leine führen - nicht zuletzt, weil der Kontrahent behauptet hatte, dass der ihn bei dem Zusammentreffen angesprungen habe. Die Hundebesitzerin spricht von Lügengeschichten, an denen sich auch eine Frau aus demselben Haus wie der 53-Jährige beteiligt haben soll. Über eine Anklageerhebung soll innerhalb der nächsten Wochen entschieden werden.

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Inzwischen sind die Überprüfungen abgeschlossen. Nach Erkenntnissen der Region liege „keine Beißattacke“ vor, die Anlass zu weiteren Maßnahmen gegen die Frau gegeben hätte, teilt Sprecher Nils Meyer auf Anfrage mit und verweist auf unterschiedliche Aussagen. Es gebe keinen Grund, an der Sachkunde der Frau in Sachen Hundehaltung zu zweifeln, und folglich auch keine besonderen Auflagen mehr, so der Regionssprecher.

Norbert Korte 02.09.2014
Anette Wulf-Dettmer 02.09.2014
01.09.2014