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Nachrichten Regenwasser dringt ins JohnnyB. ein
Region Burgdorf Nachrichten Regenwasser dringt ins JohnnyB. ein
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10:36 11.07.2018
Auf dem Flachdach des JohnnyB. steht auch am Mittwoch noch das Regenwasser. Quelle: Antje Bismark
Burgdorf

Der von vielen ersehnte langanhaltende Regen am Dienstag hat den Mitarbeitern des JohnnyB. gleich zwei Probleme beschert: Die 40 Jungen und Mädchen auf dem Ponytreck wurden auf ihrer Station im Freibad Uetze ordentlich nass, zwei von ihnen mussten anschließend nach Hause fahren. Zum anderen staute sich das Wasser auf dem Flachdach des JohnnyB. an der Sorgenser Straße so, dass es in ein Büro im ersten Obergeschoss lief.

Eine Mitarbeiterin bemerkte den Schaden im Büro am Nachmittag und informierte die Gebäudewirtschaft der Stadt. „Zu dem Zeitpunkt alarmierten wir einen Dachdecker, weil es sich nur um eine einzelne Stelle handelte“, sagt Jörg Lahmann, Leiter des städtischen Gebäudemanagements. Sein Mitarbeiter hatte das JohnnyB. gerade verlassen, als sich der Schaden in dem Büro vergrößerte. Deshalb riefen die Beschäftigten die Ortsfeuerwehr Burgdorf zu Hilfe, die nach Aussage von Stadtbrandmeister Florian Bethmann mehr als 15.000 Liter Wasser abpumpen musste.

Im Einsatz waren von etwa 17 bis 20.30 Uhr insgesamt 17 Feuerwehrleute mit vier Fahrzeugen, darunter die Drehleiter, um die Wassermassen zu beseitigen. Sie sägten außerdem mit einem Trennschleifer kleine Rillen in den Beton der Umrandung, damit ein Dachdecker zwei Notabläufe anbringen konnte. Auch das THW war mit vier Einsatzkräften vor Ort, darunter einem Baufachmann vom THW Springe.

Die Schadenshöhe stehe noch nicht fest, sagt Lahmann. Dabei habe die Stadt durchaus Glück im Unglück gehabt: Wäre der Regen nachts durch das Dach gedrungen, dann hätten die Mitarbeiter erst am nächsten Morgen eingreifen können. So bleibe der Schaden möglicherweise auf das Büro begrenzt. Lahmann vermutet, dass die Trockenheit und Hitze der vergangenen Wochen die Dachpappe an einer Stelle haben porös werden lassen. „Dort ist der Regen dann durchgelaufen“, sagt er und fügt hinzu, es sei der erste Schaden auf dem Flachdach seit der Fertigstellung des Gebäudes vor 50 Jahren. Er könne erst repariert werden, wenn der Regen aufgehört habe – nun beginne das Warten auf trockenes Wetter.

Von Antje Bismark

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