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Region Burgdorf Nachrichten Nicht alle profitieren von City-Samstagen
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19:10 12.08.2014
Harm Goslar vom Sport- und Schuhgeschäft Goslar beim Dekorieren seines Ladens: Sein Haus gehört zu den Geschäften, die von der Aktionsreihe City-Samstage profitieren. Quelle: Eike Brunhöber
Burgdorf

Auf dem Pferde- und Hobbytiermarkt tummeln sich Tausende Besucher, auch bei der nächsten Auflage am Sonnabend, 16. August, wird das so sein. Die Aktionsreihe City-Samstage des Stadtmarketingvereins (SMB) soll sie auch in die einige Hundert Meter entfernte Innenstadt locken. Händler öffnen ihre Geschäfte bis 15 Uhr. An diesem Sonnabend werden auf den Straßen in der City Livemusik, Imbissstände, ein Blumenmarkt und eine Hüpfburg für Unterhaltung sorgen.

Aber lockt das einmal im Monat auch tatsächlich mehr Kunden in die Geschäfte? „Seitdem die Innenstadt über die City-Samstage mehr eingebunden wird: Ja“, sagt Gaby Frey von der Buchhandlung Gillmeister an der Marktstraße. Carsten Dittmann vom gleichnamigen Uhrengeschäft spricht in einer Presseerklärung des Stadtmarketingvereins von einer „sprunghaften Resonanzsteigerung“. Auch Hilke Desens (HC-Parfümerie) und Jörg Fehling vom gleichnamigen Bekleidungshaus haben laut SMB mehr Kunden. „Es macht sich bemerkbar, wenn Pferdemarkt ist“, sagt auch Harm Goslar vom Schuh- und Sportgeschäft Goslar. Aber sein Laden liege ja auch nahe am Veranstaltungsgelände.

Es gibt jedoch auch viele Händler, die keine Auswirkungen der City-Samstage spüren. „Die Aktion ist toll, aber deshalb kommen nicht mehr Leute in die Nebenstraßen“, erklärt Brunhilde Degener, deren Geschäft Darling Mode nur wenige Schritte von der Marktstraße entfernt liegt.

„Wer ein Tier gekauft hat, will mit diesem natürlich gleich nach Hause und nicht noch in die Stadt“, sagt Agniescka Brandes, Leiterin des Modeladens C & R Companies an der Poststraße. Der Pferdemarkt sei im Übrigen ja auch eher ein Ausflugsziel für Familien mit Kindern, und bei denen stehe dann nicht unbedingt noch ein Stadtbummel auf dem Plan.

„Unsere Kunden wollen in Ruhe bummeln, da stört es eher, wenn sie wegen des Pferdemarkts keinen Parkplatz finden“, sagt Rita Jänisch vom gleichnamigen Modehaus. Manche Kunden, die ein umgeändertes Kleidungsstück abholen wollen, „fragen schon vorher am Telefon, ob auch kein Pferdemarkt ist“. Imbissbuden lockten keine Kunden an, moniert ihr Ehemann Wolfgang Jänisch und schlägt vor, zwischen Pferdemarktgelände und Spittaplatz mit Tierbedarfs-, Blumen- und anderen Verkaufsständen eine Flaniermeile zu schaffen. „Und auf dem Spittaplatz könnte es einen besonderen Wochenmarkt geben.“ Er müsse aber mehr Flair haben als der Markt auf dem Schützenplatz: „Mit Lebensmitteln. Und nicht mit Gürteln für 5 Euro.“

Eike Brunhöber

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