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Region Burgdorf Nachrichten Immenser Straße wird ab Mai zur Großbaustelle
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14:28 24.02.2018
Die Immenser Straße bekommt ab Mai zwischen Dammgartenstraße und Raabeweg eine Komplettsanierung.
Die Immenser Straße bekommt ab Mai zwischen Dammgartenstraße und Raabeweg eine Komplettsanierung. Quelle: Laura Beigel
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Burgdorf

 Auf Verkehrsbehinderungen müssen sich Autofahrer und Anlieger der Immenser Straße (Landesstraße 412) voraussichtlich ab Mai einstellen: Dann lassen Stadt, Land und Stadtwerke den Bereich zwischen Dammgartenstraße und Raabeweg grundlegend sanieren.  Etwa sechs Monate dauern die Arbeiten, voraussichtlich nicht aber die Vollsperrung, betont Tiefbauamtsleiter Rainer Herbst. Seine Behörde informiert die Anwohner in dieser Woche mit einem Brief über die Planungen.

In einem ersten Bauabschnitt erneuern Arbeiter den Bereich zwischen der L 412 und der Kurve an der Dammgartenstraße vor dem Hotel Schwarzer Herzog. „Wenn das beendet ist, geht es auf der Immenser Straße weiter“, sagt Herbst und fügt hinzu, dass die Planer damit die Voraussetzung für die Umleitung der Busse schaffen. Denn diese werden während der Bauphase über die Dammgartenstraße und den Peiner Weg geführt.

Der zweite Bauabschnitt umfasst die Sanierung der Gehwege, für die die Stadt knapp eine Million Euro eingeplant hat, die Fahrbahndecke im Auftrag des Landes sowie die Erneuerung des hydraulisch überlasteten und schadhaften Kanals und der Versorgungsleitungen unter der Regie der Stadtwerke. Eine Überprüfung des Mischwasserkanals hat nach Information der Stadt ergeben, dass sich dort starke Verwurzelungen und zum Teil nicht fachgerecht hergestellte Anschlüsse befinden. Außerdem reicht der Durchmesser von 40 Zentimetern nicht mehr aus, er soll auf 80 Zentimeter erweitert werden.

Sowohl mit den Stadtwerken als auch mit der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr liefen derzeit noch Abstimmungsgespräche, sagt Herbst, dessen Team den jetzigen Stand am Dienstagabend im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit, Liegenschaften und Verkehr vorstellte. Deshalb stehe der genaue Umfang der Fahrbahnsanierung noch nicht fest, es gehe aber voraussichtlich um die Fahrbahndecke, die Bindeschicht, die Gossen und die Markierung.

Für diese Arbeiten müssen die Anlieger keine Kosten übernehmen, sich aber anteilig an der Sanierung des Gehwegs beteiligen. Der soll auch künftig einen Allee-Charakter erhalten, forderten die Politiker im Ausschuss mit Blick darauf, dass etliche Bäume gefällt werden müssen und die Stadt zunächst keine Ersatzpflanzung vorgesehen hatte.

Am 6. März berät der Verwaltungsausschuss abschließend über die Planung. Danach beginne die Ausschreibung, an die sich ab Mai die Bauarbeiten anschließen sollen, gab Herbst den Zeitplan vor. Im nächsten Jahr steht dann die Sanierung des Abschnitts zwischen Raabeweg und Berliner Ring an. 

Von Antje Bismark