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Region Burgdorf Nachrichten Politiker streben mehr sozialen Wohnungsbau an
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09:03 18.05.2019
Ein Viertel neu gebauter Wohnungen soll künftig in Burgdorf für Menschen mit geringem Einkommen zur Verfügung stehen. Quelle: Symbolbild
Burgdorf

In der Stadt fehlen laut Wohnraumversorgungskonzept der Region Hannover mehr als 1000 Wohnungen, davon 240 von der öffentlichen Hand geförderte für Berechtigungsscheininhaber. Im Bürgermeisterwahlkampf haben außer dem Linken Michael Fleischmann, der seit geraumer Zeit eine Quote von 25 Prozent für den sozialen Wohnungsbau in allen Neubaugebieten propagiert, auch der Sozialdemokrat Matthias Paul und der Parteilose Rüdiger Nijenhof das Thema für sich entdeckt. Paul wie Nijenhof haben sich die Zielmarke von 25 Prozent Wohnungen für kleine Einkommen auf die Fahnen geschrieben – Paul in seinem Wahlprogramm, Nijenhof in einem Antrag, mit dem sich der Rat der Stadt am Donnerstagabend beschäftigte.

Während Fleischmann bislang allein auf weiter Flur stand mit seiner Forderung und sich bisweilen hämische Bemerkungen von Bürgermeister Alfred Baxmann (SPD) und aus der SPD-geführten Mehrheitsgruppe im Rat gefallen lassen musste, scheint das Thema Wohnungsnot langsam hoffähig zu werden. Nijenhof wollte seinen in der Ratssitzung am Donnerstagabend eingebrachten Antrag als Diskussionsgrundlage verstanden wissen, um zu einer Zielvorgabe von 25 Prozent für den sozialen Wohnungsbau und von 20 Prozent für bezahlbare Wohnungsbau zu kommen.

Fleischmann konterte den Vorstoß bissig: Eine Zielmarke gebe es ja längst. Diese unterlaufe die Stadt aber noch jedes Mal, wenn sie Neubaugebiete plant. An den Hecken komme die Stadt gerade auf 13 Prozent geförderten Wohnraums. Daher brauche es keine Zielmarke, sondern eine bindende Selbstverpflichtung. Nijenhofs Antrag sei „die reinste Schaumschlägerei“, wetterte der Linke.

Der Rat überwies Nijenhofs Antrag in den Fachausschuss, wo die Kommunalpolitiker weiter darüber diskutieren wollen.

Von Joachim Dege

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