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Region Burgdorf Nachrichten Paulus-Feierabendakademie macht in Musik
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17:35 31.01.2019
Was ist der Unterschied zwischen einer normalen Violine und einer Stradivari? Dieser Frage spürt der zweite Themenabend der Feierabendakademie nach.
Was ist der Unterschied zwischen einer normalen Violine und einer Stradivari? Dieser Frage spürt der zweite Themenabend der Feierabendakademie nach. Quelle: Symbolbild (dpa)
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Burgdorf

Musik liegt in der Luft bei der Feierabendakademie der Paulus-Gemeinde. An drei Abenden werden unterschiedliche Facetten beleuchtet – von Komponisten über Instrumente bis hin zur Verzahnung von Musik und Medizin reicht die Bandbreite der Themen der Diskussions- und Vortragsreihe. Alle drei Abende beginnen um 19 Uhr im Paulus-Gemeindezentrum am Berliner Ring und enden gegen 21.15 Uhr. In der Pause wird ein Kultursüppchen als Stärkung gereicht. Der Eintritt ist frei, eine Spende aber gern gesehen.

Am Mittwoch 6. Februar, dreht sich alles um „Hohes Alter und Musik“. Der Mediziner und Musiker Hans-Thomas Hildebrand will Interessierten verständlich und mit vielen Beispielen einen Einblick geben in die individuelle Klangwahrnehmung und die Prozesse, die sich beim Musizieren im Gehirn abspielen. Wie unterscheidet sich ein „musikalisches Gehirn“ von einem unmusikalischen? Wie wirkt sich dies im Alltag und im Alter aus? Lohnt es sich, noch in späteren Jahren mit dem Erlernen eines Musikinstrumentes zu beginnen oder ehemals Angefangenes fortzusetzen? Auf all diese Fragen wird es Antworten geben.

Dem „Mythos Stradivari“ spüren Matthias Schorr und Hans-Thomas Hildebrand am Mittwoch, 27. Februar, nach. Was ist das Geheimnis alter und hochklassiger Streichinstrumente – darüber haben sich schon Generationen von Musikliebhabern und Instrumentalisten den Kopf zerbrochen. Liegt es am Jahrhunderte alten Klangholz oder am Lack, um dessen geheimes Rezept sich Mythen ranken? Welche Rolle spielen die Händler und Spekulanten? Auch wie in rund 250 Arbeitsstunden unter den Händen eines Fachmanns ein neues Instrument entsteht und wie sich dieses von historischen Stücken unterscheidet, werden die beiden Referenten erklären.

Um „ungarische Komponisten von Bartók bis Ligeti“ geht es am Mittwoch, 20. März. Matthias Schorr stellt Komponisten der vergangenen 150 Jahre vor. Zwar hat keiner von ihnen die Bekanntheit von Bela Bartók erreicht, in Originalität und Genius stehen ihm aber Ernst von Dohnanyi oder György Kurtág kaum nach. Der Vortrag beschäftigt sich mit ihren Biografien, zahlreiche gespielte Beispiele aus ihren Kompositionen sollen den Akademieabend abrunden.

Von Sandra Köhler