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Nachrichten JohnnyB. erhält Lob aus dem Kanzleramt
Region Burgdorf Nachrichten JohnnyB. erhält Lob aus dem Kanzleramt
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00:20 28.01.2019
Hendrik Hoppenstedt (links) lässt sich von Horst Gohla die Arbeit des JohnnyB. erläutern. Quelle: Antje Bismark
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Burgdorf

„Mich beeindruckt das vielfältige Angebot“: Mit diesem Satz fasste Hendrik Hoppenstedt seinen Eindruck zum JohnnyB. am Freitagnachmittag zusammen. Mehr als eine Stunde nahm sich der CDU-Bundestagsabgeordnete und Staatsminister im Bundeskanzleramt Zeit, um sich von JohnnyB.-Chef Horst Gohla durch die Räume führen zu lassen. „Ich kannte die Einrichtung bislang nicht, habe aber immer wieder von der Arbeit gehört und wollte mich einfach mal informieren“, sagte Hoppenstedt.

Kinderzirkus und Ü-50-Computergruppen, Bandproben und Volkschor, Knigge für Schulkinder und Yoga für Frauen: All das findet Tag für Tag in dem 1968 gebauten Haus an der Sorgenser Straße statt. „Wir sind kein Jugendzentrum im klassischen Sinn, sondern arbeiten generationenübergreifend“, betonte Gohla und nannte als Beispiel dafür den Computerraum. Dort erlernen Senioren vormittags unter der Moderation von Gleichaltrigen, wie sie mit Linux arbeiten oder ihre digitalen Fotos bearbeiten können. Im Gegenzug für die Nutzung sorgen sie dafür, dass sie und die Schüler am Nachmittag an stets gewarteten Rechnern arbeiten können, dass Tische und Stühle nicht veralten und der Raum insgesamt in Ordnung bleibt. „Das ist eine Win-Win-Situation, wie ich sie mir nur wünschen kann“, sagte Gohla, der das Haus seit 1993 leitet.

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Er informierte den Gast aus Berlin über das Tonstudio im Keller ebenso wie über die Geschichte des JohnnyB., als sich lokale Bands noch wöchentlich auf der Bühne abwechselten. Dabei, gab er Hoppenstedt mit auf den Weg, richtet sich das Jugend- und Kulturzentrum stets an den Bedürfnissen der Nutzer aus. Jüngstes Beispiel seien die E-Sportler, die sich zunächst an der Sorgenser Straße trafen und nun in der TSV eine neue Heimat gefunden hätten. Dazu zählten aber auch die Kooperationen mit der IGS in Sichtweite, die von einem gemeinsamen Kochen in der Einrichtung bis zu AGs für Zirkus oder Musik reichten. Und deshalb kann sich Gohla noch mehr als die schon gelobte Vielfalt vorstellen: in den jetzigen Umkleiden der TSV, die nach deren Neubau frei werden.

Von Antje Bismark

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