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Region Burgdorf Nachrichten Comedian gibt sich als chancenloser Casanova
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11:24 12.02.2019
Comedian Jens Heinrich Claassen besingt seine Chancenlosigkeit bei Frauen. Quelle: Sybille Heine
Burgdorf

Das StadtHaus ist für Comedian Jens Heinrich Claassen dann doch zu groß gewesen. Eigentlich sollte er am jüngsten Sonnabend dort auftreten. Sein Programm "Ich komm' schon klar" ging dann nebenan im Jugend- und Kulturhaus JohnnyB., das für 120 Besucher ausreichend Platz bietet, über die Bühne.

Der Gewinner der Goldenen Lachmöwe verzichtete auf große Posen und trat aus dem Zuschauerraum ins Rampenlicht, bekleidet mit einem T-Shirt, das Kindergartenkinder begeistert hätte. Es war orange, bedruckt mit dem grinsenden Konterfei von Ernie aus der Sesamstraße. „Ich schätze, ich bin kein Adonis“, bekannte der Künstler, der aus Münster angereist war. „Jeder könnte glauben, ich bin leicht zu haben. Bin ich auch“, fügte er hinzu und eröffnete damit das Thema des Abends.

Claassen plauderte aus seinem Leben auf der Suche nach einer Frau und moderierte so die Übergänge zu seinen Liedern, die er mit Gitarre oder am Klavier begleitete. In der Rolle des chancenlosen Casanovas besang er den Porsche-Fahrer, dem sein Auto Potenz verleiht und seine fehlende Wirkung auf Frauen "Ich bin Luft".

"Mein traurigstes Lied habe ich auf Englisch geschrieben, weil man sich sonst seiner Gefühle schämt", erklärte er, lieferte die Übersetzung aber doch gleich mit: "I Cry, I Cry" – "Ich bin eine Heulsuse". Claassen spielte locker auf der Komik-Klaviatur. Er nutzte Tabuverletzungen, Übertreibungen, Running Gags und Herstellen von schiefen Zusammenhängen.

Seinen Weg zum Veganer kleidete er in ein Lied über den Mett-Igel. Darin beschreibt er, wie seine Freundin ihn mit Mettscheiben zum Bett locken will. Die Devise Kaffee statt Alkohol wurde zu einem gekonnten Parforceritt auf dem Klavier.

Claassen erwies sich auch als Improvisationskünstler, der sein Publikum mit einbezog. Tina und Marcel aus der ersten Reihe waren seine Opfer. Tina wurde angehimmelt und Marcel bespöttelt. Nach der Pause griff der Künstler, der schon Gast im Quatsch Comedy Club war, Fragen der Besucher auf und improvisierte Stücke auf Zuruf.

Von Sybille Heine

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