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Region Bisher keine Blaualgen in den Seen
Region Bisher keine Blaualgen in den Seen
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06:56 21.07.2016
Von Petra Zottl
Grünlich-trübes Wasser, Schlieren oder sogar Aufrahmungen: Sieht ein See so aus, sollten besonders Kinder und Tiere fern-bleiben.
Grünlich-trübes Wasser, Schlieren oder sogar Aufrahmungen: Sieht ein See so aus, sollten besonders Kinder und Tiere fern-bleiben. Quelle: Region Hannover
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Burgwedel

Laut Carmen Pförtner vom Team Kommunikation der Region ist das Steinhuder Meer betroffen, ein Badeverbot sei aber noch nicht erforderlich. Die Werte der Badeseen der Nordkommunen sind aktuell noch einwandfrei - dort haben die Hygieneinspektoren noch keine Auffälligkeiten registriert.

Noch bis zum 15. September erfassen die Fachleute im Vierwochenrhythmus die Wasserqualität in 23 freien Badestellen in der Region - hierzu gehören auch der Burgwedeler Springhorstsee, der Natelsheidesee in Bissendorf sowie im Bereich Isernhagen der Altwarmbüchener, der Kirchhorster See, der Hufeisensee und der Parksee Lohne.

Auf die Anzeichen achten

Dennoch appelliert die Regionssprecherin an die Badenden, sich nicht nur auf Messwerte zu verlassen. „Es empfiehlt sich für alle, ein wenig auf die Anzeichen zu achten. Der Zustand des Wassers kann sich innerhalb weniger Tage verändern“, sagt Pförtner. An den Seen im Burgwedeler und Isernhagener Gebiet haben die Kontrolleure zuletzt am 11. und 12. Juli Proben entnommen. Die Prüfung am Natelsheidesee liegt vier Wochen zurück (20. Juni).

Aber auch die erst eine Woche alten Ergebnisse in Burgwedel und Isernhagen sind kein Freibrief. Pförtner zufolge können veränderte Wind- und Wellenrichtungen schnell dafür sorgen, dass Blaualgen in einer bis dato noch unberührten Badezone auftauchen.

So gefährlich ist die Blaualge

Die Blaualge kann - sofern sie mitsamt des Wassers verschluckt wird - zu Atemnot, Übelkeit und Erbrechen führen. Für Kleinkinder kann ein Zuviel an veralgtem Wasser lebensbedrohlich, für Haustiere sogar tödlich sein. Die aktuellen Messdaten der Badeseen in der Region finden Sie hier.

Von Petra Zottl

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