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Region Barsinghausen Nachrichten Sportring will deutlich mehr Geld von der Stadt
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18:02 25.09.2019
Sport ist gut für die Gesundheit und die Teambildung – die Vereine bieten vielfältige Möglichkeiten für Kinder. Der Sportring wünscht sich, dass die Stadt mehr in den Vereinssport investiert. Quelle: Mirko Haendel
Barsinghausen

Der Sportring Barsinghausen (SRB) fordert von der Stadt eine Erhöhung der Sportförderung. Der Wunsch: Die Unterstützung soll um 50 Prozent steigen. Dieses Anliegen war der zentrale Punkt der SRB-Mitgliederversammlung im Vereinsheim des TSV Kirchdorf.

Bislang erhalten die Sportvereine aus Barsinghausen jährlich 120.000 Euro von der Stadt für die allgemeine Sportförderung. Der Sportring fordert eine Erhöhung dieser Summe auf 180.000 Euro. Berthold Kuban, Vorstand für Sportpolitik, begründet dies damit, dass die Hälfte der bisherigen Förderungssumme (60.000 Euro) wieder über die Gebühren zur Nutzung von Hallen und Schwimmbad an die Stadt zurückgezahlt werden müsse. „Mit der neuen Förderung wären wir wieder bei der alten Fördersumme vor der Konsolidierung des Haushaltes“, erläutert Kuba, der aber betont, dass die Hallen- und Schwimmbadnutzungsgebühr beibehalten werden soll. „Seit es die Gebühr gibt, hat die Hallenzeit wieder einen Wert“, begründet er. Vereine würden die Zeit nur buchen, wenn sie sie auch tatsächlich bräuchten.

Mehr Geld für Investitionen

Zudem erhalten die Vereine derzeit bei Investitionen Geld – maximal 20 Prozent werden hier von der Stadt bezahlt. „Doch jedes Jahr verfallen aus diesem Topf Gelder“, sagt Kuban und schlägt vor, dass Vereine eine Förderung von bis zu 40 Prozent für Neubauten oder Sanierungen von Großprojekten beantragen können, damit die gesamten 50.000 Euro verteilt werden können. „Im vergangenen Jahr sind Fördermittel in Höhe von 30.000 Euro, in diesem Jahr in Höhe von 12.000 Euro verfallen“, sagt er. Je nachdem wie viele Förderanträge eingehen, könnte man dann das Geld prozentual so aufteilen, dass die gesamte Summe unter den Vereinen aufgeteilt wird.

Soll Stadt Sportgeräte fördern?

Zudem wünscht Kuban, dass über die Förderung von Investitionen früher entschieden wird. Derzeit werde diese Entscheidung erst im Herbst gefällt – für das selbe Jahr. „Eine größere Planungssicherheit hätten die Vereine, wenn sie im Herbst schon wüssten, ob Maßnahmen im kommenden Jahr gefördert werden.“

Der Sportring wünscht sich außerdem, dass die Stadt auch die Anschaffung von Sportgeräten bezuschusst. „Hier wäre eine Förderung von maximal 10 Prozent aus einem Etatansatz von 10.000 Euro wünschenswert“, sagt Kuban. Im Gegenzug würde der Sportring auf die Energiekostenerstattung im Rahmen der Sportförderung verzichten.

Immer weniger Mitglieder

Was die Mitgliederzahlen angeht, verzeichnet der Sportring einen negativen Trend. Mittlerweile zählen die 36 vom Sportring vertretenen Vereine nur noch rund 9000 Mitglieder – das sind 3000 weniger als noch vor zehn Jahren. Das liege zum einen möglicherweise am demografischen Wandel, aber auch an der Tatsache, dass Mitglieder „heute schneller austreten, wenn der Verein nicht mehr ein passendes Leistungsangebot unterhält.“ Zudem stünden Vereine heute in massiven Wettbewerb mit kommerziellen Anbietern wie etwa Fitnessstudios.

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