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Nachrichten Nabu bringt Barsinghausens Vorgärten zum Blühen
Region Barsinghausen Nachrichten Nabu bringt Barsinghausens Vorgärten zum Blühen
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14:07 07.11.2019
Wilhelm Böhm (von links), Elke Steinhoff, Dirk Börgmann, Karl Närmann und Hartmut Stoehr haben den Garten aufgeräumt. Quelle: Nabu Barsinghausen
Barsinghausen

Barsinghausen soll blühen – und damit das passiert, haben sich mehrere Hausbesitzer und der Nabu zusammengetan. Das Projekt ist eine Premiere. Es ist das erste Mal, dass der Nabu einen monotonen Vorgartenrasen in eine blühende Wiesenfläche umgewandelt.

An der Stoppstraße 1 bis 11 auf der Seite des Meistersingerweges hat ein Wohnungseigentümer die gesamte Eigentümergemeinschaft davon überzeugt, „einfach einmal den langweiligen Rasen wachsen zu lassen“, um eine Blühfläche zu entwickeln. „Die anfänglichen Bedenken der Bewohner wandelten sich beim Anblick der längeren Gräser und Blüten in Zustimmung um, obwohl wegen der Trockenheit nur eine geringe Höhe erreicht wurde“, sagt Steinhoff. Nun soll weiterhin „mehr Natur gewagt werden“. „Damit noch mehr und auch schneller dort Blühpflanzen wachsen können, wollen wir einige kleine Flächenbereiche aufgrubbern und Wiesenblumen einsäen.

Der Nabu als Ratgeber und Helfer übernahm in diesem Jahr das Mähen und den Abtransport des Schnittguts. „Wir wünschen uns weitere Initiativen dieser Art, damit die Vorgartenkultur ökologisch verbessert wird und dem Rückgang der Insekten und Gartenvögel etwas entgegengesetzt werden kann“, sagt Steinhoff.

Nabu betreut Garten am Rottkampweg

Die Vereinsmitglieder kümmern sich nun außerdem um einen alten Garten am Rottkampweg. Die Besitzer des Gartens direkt an der Bahn im Acker hatten ihr Grundstück im vergangenen Jahr aus Altersgründen aufgegeben und dem Nabu die Betreuung überlassen. „Nach einer Aufräumaktion säten wir Wiesenblumenregiosaatgut ein und pflegten die Hecken im Randbereich. Im Sommer entwickelte sich daraus eine blühende Wiese“, sagt Nabu-Vorsitzende Steinhoff. Langfristig soll in dem Garten eine naturnahe Fläche für Wildpflanzen, Insekten und Vögel entstehen. Gegebenenfalls werden noch einzelne Obstbäume dazu gepflanzt.

Eichen in die Landschaft

Außerdem will der Nabu auch noch Eichen pflanzen. Möglich wird das durch Spendengelder. Eine Eiche soll am Stockbach wachsen, für weitere Eichen suchen die Umweltschützer noch Flächen an Weg- oder Bachrändern, wo die Bäume die Landwirtschaft nicht behindern. „Wir bitten um Hinweise von Grundbesitzern, die uns diese Flächen zur Verfügung stellen“, sagt Steinfhoff. Der Nabu Barsinghausen ist per E-Mail an info@nabu-barsinghausen.de erreichbar.

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