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Leselernhelfer Barsinghausen: Bürgermeister übernimmt Schirmherrschaft für Mentor

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11:02 25.03.2021
„Meine beiden Söhne haben diese Geschichten geliebt": Henning Schünhof überreicht der Mentor-Vorsitzenden Ursula Barz beim Antritt der Schirmherrschaft seine Lieblingsbücher für Kinder.
„Meine beiden Söhne haben diese Geschichten geliebt": Henning Schünhof überreicht der Mentor-Vorsitzenden Ursula Barz beim Antritt der Schirmherrschaft seine Lieblingsbücher für Kinder. Quelle: Stadt Barsinghausen
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Barsinghausen

Barsinghausens Bürgermeister Henning Schünhof übernimmt die Schirmherrschaft für die Leselernhelfer mit ihrem Verein Mentor. „Bücher sind für mich eine große Bereicherung. Leider gibt es viele Familien, in denen das Lesen keinen hohen Stellenwert genießt. Umso wichtiger ist es aus meiner Sicht, dass es einen Verein wie Mentor gibt, der bei Mädchen und Jungen die Freude am Lesen weckt“, sagt er. Als Schirmherr folgt der neue Bürgermeister seinem Vorgänger Marc Lahmann, der diese Aufgabe 2019 übernommen hatte.

Lesen ist eine der wichtigsten Kompetenzen

Mentor-Vorsitzende Ursula Barz freut sich, dass auch der neue Bürgermeister sich bereit erklärt hat, „uns auf diese Weise zu unterstützen.“ Es sei ein tolles Zeichen der Anerkennung für die Arbeit der 91 Mentorinnen und Mentoren. Zugleich mache Schünhof damit auch deutlich, dass das Lesen eine der wichtigsten Kompetenzen in der Gesellschaft sei. „Ohne diese Fähigkeit ist eine gesellschaftliche Teilhabe heutzutage kaum noch möglich. Zudem ist das Lesen auch für die emotionale Entwicklung wichtig“, ergänzt die Mentor-Vorsitzende.

Lesen Sie auch: So halten die Mentoren in der Corona-Krise Kontakt zu den Lesekindern

Für den Verein stellt die Corona-Situation eine große Herausforderung dar. Das Konzept der Lesementoren setzt auf eine enge persönliche Bindung zwischen ihnen und den Kindern. Oberstes Prinzip ist die 1:1-Betreuung. „Dies ist derzeit aus erklärlichen Gründen nicht möglich. Wir entwickeln momentan neue Formate, um den Kontakt zumindest nicht völlig abreißen zu lassen“, sagt Barz. Gleichwohl können die digitalen Treffen den persönlichen Austausch nicht vollständig ersetzen. „Uns ist es aber wichtig, dass das Interesse am Lesen wie auch an der Patenschaft erhalten bleibt.“

Von Jennifer Krebs