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Nachrichten Hospizdienst erhält 90.000 Euro aus Erbe
Region Barsinghausen Nachrichten Hospizdienst erhält 90.000 Euro aus Erbe
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00:15 21.09.2013
Von Treeske Hönemann
Der Hospizdienst Aufgefangen will das geerbte Geld in die Arbeit mit Kindern investieren. Quelle: Symbolbild
Barsinghausen

Dass der Hospizdienst die 90.000 Euro für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erhält, ist so gut wie sicher. Der Sozialausschuss der Region hat am Dienstag den Antrag einstimmig gebilligt. Der Hospizdienst ist damit seinem Ziel, einen Anbau an sein Lebenshaus umzusetzen, ein gutes Stück nähergekommen. Die Erweiterung des Hauses an der Hinterkampstraße kostet rund 133.000 Euro. Die Stadt Barsinghausen beteiligt sich mit einem Zuschuss von 30.000 Euro. Der Verein will selbst 13.000 Euro aufbringen.

Die Region ist Erbin eines Gesamtvermögens von geschätzten 450.000 Euro. Zur Erbmasse gehört ein Haus an der Wilhelm-Heß-Straße. Laut einem Gutachten hat die Immobilie einen Wert von 125.000 Euro. Das Haus ist noch nicht verkauft, die Region hat es aber schon annonciert. Kramer hatte im Testament verfügt, dass sein Eigentum Kindern in Not zugute kommt. „Wir haben uns mit der Stadt Barsinghausen abgestimmt. Sie hat uns den Hospizdienst vorgeschlagen“, sagt Regionssprecher Nils Meyer. Das Gros des Erbes will die Region für ein Projekt der Jugendhilfe ausgeben. „Wir sind mittendrin in der Planung. Mehr gibt es derzeit noch nicht zu sagen.“

Von neun Erstklässlern aus Bantorf, die in diesem Jahr erstmals im Nachbarort Hohenbostel eingeschult worden sind, haben sieben eine Gratis-Busfahrkarte erhalten. Die beiden anderen Kinder sollen täglich nach Hohenbostel laufen, weil sie weniger als zwei Kilometer von der Schule entfernt wohnen.

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