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Region Barsinghausen Nachrichten Waldemar Otto spricht über seine Kunst
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18:06 23.07.2018
Veronika Otto, die Nichte des Bildhauers (im Hintergrund), musiziert beim Künstlergespräch im Pristin-Garten. Quelle: Frank Hermann
Groß Munzel

Zum ersten Mal hat der Kunstverein Barsinghausen vor rund zwei Monaten eine Kunstausstellung unter freiem Himmel eröffnet: In Kooperation mit Aleksandra und Hans-Dieter Pristin zeigt der Verein im parkähnlichen Garten des Munzeler Ehepaares eine Auswahl von 23 Skulpturen aus dem Schaffenswerk des deutschen Bildhauers Waldemar Otto. Drei Wochen vor der Finissage kam der 89-jährige Otto am Wochenende zu einem Künstlergespräch nach Groß Munzel.

Auf Initiative von Gartenbesitzerin Aleksandra Pristin kam die Skulpturenausstellung auf der rund 4500 Quadratmeter großen Anlage zustande. Der Verein ergriff das Angebot zur Zusammenarbeit, weil derzeit geeignete Ausstellungsräume in Barsinghausen fehlen.

„Bislang haben rund 900 Interessierte die Ausstellung mit Werken eines der bedeutendsten Bildhauers der Gegenwart besucht“, betonte Aleksandra Pristin. Bis zur Finissage am 12. August rechnen die Organisatoren mit insgesamt mehr als 1000 Besuchern, die sich die Bronzeskulpturen inmitten der üppigen Blütenpracht und Staudenbeete angesehen haben werden.

„Mittlerweile erobert der Garten in seinem ständigen Wandel die Kunstwerke. Kunst und Natur scheinen miteoinander im Gespräch zu sein“, sagte Friedrich Holtiegel, Ehrenvorsitzender des Kunstvereins, bei der Eröffnung des Künstlergesprächs.

Waldemar Otto, der im Künstlerdorf Worpswede bei Bremen lebt, stand dem Publikum ausführlich Rede und Antwort. Er gab Einblicke in seine Arbeit mit geformten Skulpturen und bezeichnete sich selbst als Bildsucher -- und nicht als Bildhauer.

Für musikalische Unterhaltung sorgte Veronika Otto, die Nichte des Künstlers. Sie begleitete die Gesprächsrunde mit ihrem Spiel auf dem Cello, der Zieharmonika und einer mongolischen Pferdekopfgeige.

Die Finissage zum Abschluss der Ausstellung mit Werken von Waldemar Otto beginnt am Sonntag, 12. August, um 17 Uhr im Garten der Familie Pristin, Auf dem Damm 8 in Groß Munzel. Dazu musiziert das Magenta-Brass-Quintett aus Hannover.

Der Eintritt kostet 10 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren. Kinder bis sechs Jahre haben freien Eintritt.

Von Frank Hermann

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