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Nachrichten Forst- und Landwirte stellen ihre Arbeit vor
Region Barsinghausen Nachrichten Forst- und Landwirte stellen ihre Arbeit vor
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00:17 07.10.2018
Bundestagsabgeordnete Ulla Ihnen hat sich gemeinsam mit Besuchern der örtlichen Politik von Freiherrn Hubertus Knigge (5. von links) auf dem Rittergut Bredenbeck über die Herausforderungen an die moderne Forst- und Landwirtschaft informieren lassen. Quelle: Malecha
Bredenbeck

Was sind die Herausforderungen in der Forst- und Landwirtschaft? Mit dieser Frage haben sich Bundestagsabgeordnete Ulla Ihnen (FDP) gemeinsam einer Delegation lokaler Politiker befasst – und zwar auf dem Rittergut der Familie Knigge in Bredenbeck.

Für die Bewirtschaftung der Länder von Freiherrn Hubertus Knigge und vom Welfenprinz Ernst-August in Schulenburg wurde die Calenberg-Bredenbeck GbR gegründet. Auf den Ländern, die von der GbR betreut werden, werden Winterweizen, Wintergerste, Kartoffeln, Winterraps, Mais und Zuckerrüben angebaut. „Die Kartoffelernte ist dieses Jahr sehr schlecht ausgefallen, auch der Mais ist schlechter als sonst“, sagt Christian Schulze, Betriebsleiter der GbR. Doch da die Calenberg-Bredenbeck GbR verschiedene Kulturen anbaut, könne sie die Auswirkungen des Dürrejahres gut kompensieren. „Nur bei den Kartoffeln wird der Verbraucher einen deutlichen Preisanstieg merken“, sagt Schulze und schätzt, dass sich dieser versechsfachen wird.

Seit einigen Jahren weist die Calenberg-Bredenbeck GbR zudem eine Fläche für den Naturschutz aus. „Die gesellschaftlichen Anforderungen an uns die Landwirtschaft haben sich gewandelt“, sagt Schulze. Habe es vor 50 Jahren nur den Versorgungsauftrag gegeben stehe heute der Naturschutz an oberster Stelle. Daher seien unter anderem Lerchenfenster angelegt worden und auch mehrere dutzende Bienenvölker leben auf dem Land von Knigge.

Ein weiteres Großes Thema ist die Digitalisierung: „All unsere Schläge sind digitalisiert, mit Hilfe von Satellitenbildern gucken wir, wo wie viel oder wenig wächst und untersuchen die Ursachen dafür“, sagt Schulze. Zudem setzte man auf moderne Maschinen, die alles, was ausgebracht wird, genau verwiegen. „Wir verbrauchen viel weniger Düngemittel, weil nicht mehr pauschal sondern nach Bedarf gedüngt wird“, sagt er. Doch das sei noch lange nicht das Ende der Digitalisierung. „In ein paar Jahren werden Drohnen mit spezieller Fototechnik erkennen können, wo Pflanzen von Pilzen befallen sind und übermittelt der Maschine, wo sie was spritzen muss“, sagt er.

Auch die Forstwirtschaft war Thema des Besuchs. Hier berichtete der Betriebsleiter der Knigge’schen Forstverwaltung, Ralf Schickhaus, von Schwierigkeiten und Erneuerungen. „Vor allem das Thema Digitalisierung ist schwierig, da es im ländlichen Raum kein vernünftiges Netz gibt“, sagte er. Zudem gebe es im Bereich der Forstwirtschaft kaum Förderung. Aus der Erwerbsnotwendigkeit heraus habe man sich daher entschlossen, neue Wege zu gehen. Zusätzlich zu den rund 1300 Hektar eigenem Forst betreut die Knigge’sche Forstverwaltung noch zahlreiche Waldstücke von Privatleuten. Zudem setzte er auf Schulungen, Holzhandel und seit zehn Jahren auch auf den Bestattungswald. Derzeit werden vom Forstbetrieb 2.500 Hektar Fläche von der Freiherr Knigge'schen Forstverwaltung betreut.

Von Lisa Malecha

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