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Region Barsinghausen Nachrichten Wieder mehr Einsätze für die Ortsfeuerwehren
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15:33 04.01.2019
Im November bekämpfen mehrere Feuerwehren einen Hausbrand am Steinweg. Quelle: Clemens Heidrich
Barsinghausen

Hinter den 17 Ortsfeuerwehren der Stadt Barsinghausen liegt ein anstrengendes Jahr: Mit insgesamt 607 Einsätzen verzeichneten die Freiwilligen Feuerwehren ein Plus von 38 im Vergleich zu 2017. „Nur das Jahr 2007 mit dem Sturm Kyrill war in der Geschichte unserer Stadtfeuerwehr einsatzreicher“, erläutert Stadtbrandmeister Dieter Engelke in seinem Jahresbericht für 2018.

Ausrücken mussten die Feuerwehren im Vorjahr zu 196 Brand- und zu 299 Hilfeleistungseinsätzen. Hinzu kamen 45 Brandsicherheitswachen und 67 Fehlalarme. Engelke würdigt in seinem Bericht die hohe Kompetenz der sehr gut ausgebildeten Einsatzkräfte, um den vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden.

In der Hitze und Trockenheit des Hochsommers müssen die Einsatzkräfte auch Flächenbrände im Deister löschen. Quelle: Frank Hermann

Zu diesen Anforderungen gehörten unter anderem der Chlorgasunfall im Deisterbad und der Ammoniakeinsatz in Groß Munzel, zwei große Dachstuhlbrände in Egestorf und Barsinghausen sowie die von Hitze und Trockenheit entfachten Flächenbrände auf den Feldern sowie insbesondere auch im Deister. Teile der Ortsfeuerwehren aus Barsinghausen, Egestorf, Nord- und Großgoltern unterstützten die Regionsfeuerwehrbereitschaft II bei der Moorbrandbekämpfung im Raum Meppen.

Außerdem kommen die Feuerwehren vermehrt zum Einsatz, um Menschen aus Notlagen zu retten – sei es bei schweren Verkehrsunfällen oder bei hilflosen Personen hinter verschlossenen Wohnungstüren. „Das geht einher mit einer starken psychischen Belastung der Einsatzkräfte“, betont der Stadtbrandmeister.

Helfer beim Einsatz nach dem Chlorgasunfall im Deisterbad. Quelle: Clemens Heidrich

Zunehmend gerate die Stadtfeuerwehr in Schwierigkeiten, für die wachsende Zahl der Tageseinsätze genügend freiwillige Helfer zur Verfügung stellen zu können. Dieter Engelke ruft dazu auf, neue Lösungsalternativen zu suchen, um tagsüber die ehrenamtliche Einsatzbereitschaft weiterhin gewährleisten zu können.

Als positives Zeichen wertete der Stadtbrandmeister den Mitgliederzuwachs in den 17 Ortsfeuerwehren um 48 auf insgesamt 5387 Personen. Davon profitierten auch die Einsatzabteilungen mit derzeit 604 aktiven Kräften – das ist ein Anstieg um 18 Feuerwehrleute.Der Anteil weiblicher Einsatzkräfte macht rund 17 Prozent aus.

Feuerwherleute löschen im Sommer einen Dachstuhlbrand in Egestorf. Quelle: Lisa Malecha

Rückläufige Zahlen verbuchen die Jugendfeuerwehren. Dank einer neu gegründeten Kinderfeuerwehr in Landringhausen, der zehnten Kinderfeuerwehr im Stadtgebiet, sowie weiterer Zugänge bei den Jüngsten ließen sich die Rückgänge im Jugendbereich laut Engelke kompensieren. „Unsere Motivation muss es sein, weitere Kinderfeuerwehren in den restlichen sieben Ortsfeuerwehren zu gründen“, erklärt der Stadtbrandmeister.

Für 2019 wünscht sich Engelke einen baldigen Beginn der Arbeiten im Altbau des Feuerwehrhauses Hohenbostel, um das Sanierungs- und Erweiterungsprojekt in diesem Jahr abschließen zu können. Zuletzt sei es erneut zu Verzögerungen gekommen.

Beginnen müssen in 2019 laut Engelke unbedingt auch die Bauarbeiten für das künftige Feuerwehrhaus der beiden Wehren aus Nord- und Großgoltern sowie der Garagenanbau in Holtensen. Für einen Neubau des Feuerwehrhaus in Groß Munzel werden derzeit die Standortvoraussetzungen geprüft.

Daneben bereite die Stadtfeuerwehr für 2019 die Beschaffung von fünf neuen Einsatzfahrzeugen vor sowie die Auslieferung der Digitalfunkgeräte vor.

Von Frank Hermann

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