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Region Barsinghausen Nachrichten Diese Aufgaben will der neue Integrationsbeirat anpacken
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16:13 07.11.2019
Die Mitglieder des Integrationsbeirates besprechen die künftigen Arbeitsschwerpunkte: Hans-Joachim Peterwitz (von links), Nicola Finke-Fricke, Klaus-Uwe Eckardt, Gera Peradze und Akhter Muhib. Quelle: Frank Hermann
Barsinghausen

Barsinghausens neu gebildeter Integrationsbeirat hat seine Arbeit mit der Mindestzahl von fünf ehrenamtlichen Mitgliedern aufgenommen. Zu den ersten Schritten des Gremiums gehört ein enger Austausch mit dem Runden Tisch für Integration sowie die Planung eigener Angebote, wie etwa die Einrichtung eines Sprachcafés oder zusätzliche Lernangebote für Zuwanderer direkt in den Flüchtlingsunterkünften.

Fünf Mitglieder im Beirat

Lange Zeit stand der städtische Beirat für Integration vor dem Aus, weil sich nicht genügend Freiwillige für die Mitarbeit gefunden hatten. Mehrfach war die Mindestzahl von fünf stimmberechtigten Mitgliedern unterschritten worden. Nach langer Suche von Rat und Verwaltung erklärten sich im Frühjahr fünf Frauen und Männer dazu bereit, sich im Beirat zu engagieren: Klaus-Uwe Eckardt als Vorsitzender und Gera Peradze als dessen Stellvertreter, Nicola Finke-Fricke als Schriftführerin sowie Akhter Muhib und Hans-Joachim Peterwitz als reguläre Mitglieder.

Dieses Quintett wurde von Bürgermeister Marc Lahmann im Juli förmlich verpflichtet. Zu den Aufgaben des vor zehn Jahren zum ersten Mal gebildeten Beirates gehört es, in Abstimmung mit Rat und Verwaltung konkrete Schritte für eine gelungene Integration zugewanderter Menschen unterschiedlicher Herkunft in Barsinghausen zu erarbeiten – zum Beispiel mithilfe von Gesprächs- und Hilfsangeboten oder von Beteiligungen an gesellschaftlichen Projekten.

Sprachcafé ist geplant

Auf diese Schwerpunkte wollen sich die fünf Beiratsmitglieder jetzt in der Startphase ihrer Tätigkeit konzentrieren. Erste Überlegungen drehen sich um die Einrichtung eines Sprachcafés für Zuwanderer sowie um zusätzliche Spiel- und Sprachangebote in den drei großen Unterkünften in Egestorf, Kirchdorf und an der Hannoverschen Straße in Barsinghausen. Zudem hat sich der Beirat eine intensive Zusammenarbeit mit dem 2013 gegründeten Runden Tisch für Integration vorgenommen.

„Wir wollen uns in unserer Arbeit ergänzen und gegenseitig unterstützen, denn Beirat und Runder Tisch verfolgen dieselben Ziele“, sagte Klaus-Uwe Eckardt in der Beiratssitzung am Mittwochabend im Stadtteiltreff an der Goethestraße. Wünschenswert sei es, durch Koordination, Ideenaustausch und die Bündelung von Angeboten die gemeinsamen Aufgaben möglichst effizient zu gestalten.

Fragen an den Runden Tisch

Zu diesem Zweck erarbeitet der Integrationsbeirat derzeit einen Fragenkatalog für die mehr als 20 Vertreter aus verschiedene Gruppen und Initiativen am Runden Tisch, die sich auf unterschiedliche Weise für die Integration zugewanderter Menschen in Barsinghausen engagieren. In der nächsten Sitzung des Runden Tisches wollen die Beiratsmitglieder ihren Fragenkatalog vorlegen.

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Von Frank Hermann

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