Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten NFV-Präsident Distelrath kritisiert Entwicklung im Profifußball
Region Barsinghausen Nachrichten NFV-Präsident Distelrath kritisiert Entwicklung im Profifußball
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:59 28.02.2019
NFV-Präsident Günter Distelrath (Mitte) überreicht den Jung-Profis Hendrik Weydandt (links) und Johannes Eggestein beim NFV-Neujahrstreffen Geldspenden für ihre Heimatvereine. Quelle: Mirko Haendel
Barsinghausen

Im Barsinghäuser Zechensaal hat sich am Mittwochabend alles um den runden Ball gedreht. Zum dritten Mal hatte der Niedersächsische Fußballverband (NFV) zu seinem Neujahrstreffen in das historische Gebäude geladen, in dem zahlreiche Fußballfunktionäre, Sportler, Politiker und Vertreter von Verbänden und Vereinen für einen gut vierstündigen Abend zusammenkamen. Ehrengäste waren diesmal die Bundesligafußballer Hendrik Weydandt von Hannover 96 und Johannes Eggestein (Werder Bremen), die in einer Talkrunde mit Moderator Christoph Dannowski interessante Einblicke in ihre noch junge Karriere gaben.

In seiner Begrüßung äußerte sich NFV-Präsident Günter Distelrath bemerkenswert kritisch hinsichtlich der Entwicklung im Profifußball. Die Saison der 1. Bundesliga sei zwar spannend wie selten, doch werde das Publikum in der ersten Liga merkbar distanzierter und kritischer. Immer wieder fielenn Fußballer, die eigentlich als Vorbilder auftreten sollten, aufgrund unangemessenen Verhaltens negativ auf. „Da fragt man sich an der Basis: ,Ist das noch mein Fußball?’“, kritisierte der NFV-Präsident. Eine Lösung für das Problem der Entfremdung hatte Distelrath nicht parat. Er betonte jedoch: „Der Fußball in unserem Land sind nicht die 36 Spiele am Wochenende in der 1. und 2. Liga. Es sind die vielen Tausend Spiele unterhalb der Profiligen, im Bezirk und der Kreisklasse.“

Zur Talkrunde mit Moderator Christoph Dannowski (Neue Presse) waren mit Hendrik Weydandt und Johannes Eggestein zwei junge Männer aus der Region eingeladen, die ihren Weg vom Dorfkicker zum Profifußballer auf ganz unterschiedliche Weise beschritten haben. Eggestein, der seine Karriere beim TSV Schloß Ricklingen und TSV Havelse begann, ist ein Kind der deutschen Talentförderung mit Stützpunkten, Leistungszentren und Internaten. Seit mittlerweile fünf Jahren steht der 20-Jährige in Diensten der Bremer. Weydandt wurde bei den Sportfreunden Landringhausen und dem TSV Groß Munzel groß. Der 23-Jährige, der über den Regionalligist 1. FC Germania Egestorf/Langreder zu Hannover 96 kam, hat in seiner Karriere nie an einer Auswahlmaßnahme teilgenommen. Während Eggestein bereits früh große Zielstrebigkeit an den Tag legte, war es für Weydandt nach eigenen Worten lange Zeit das Größte, mit seinen Freunden zu kicken und abends zu feiern. Trotzdem spielen beide jetzt in derselben Liga.

Von Mirko Haendel

Die renommierte Organistin Mona Rozdestvenskyte gibt am Sonntag, 3. März, ein Orgelkonzert in der katholischen St.-Barbara-Kirche in Barsinghausen. Der Eintritt ist frei.

28.02.2019

Eine achtköpfige Frauendelegation der 99-er Narren aus Eckerde hat an Weiberfastnacht das Rathaus gestürmt und Jagd auf Krawatten gemacht. Außerdem brachten sie symbolisch den Rathausschlüssel zurück.

28.02.2019

Dem DRK-Ortsverband Hohenbostel-Bördedörfer droht die Auflösung. Der 216 Mitglieder starke Verein hat niemanden gefunden, der Führungsarbeit im Vorstand übernehmen will.

28.02.2019