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Region Barsinghausen Nachrichten Kita-Projekt: Kinder spielen in eigener Baustelle
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11:53 14.07.2019
Jungen und Mädchen aus dem evangelischen Marienkäfer-Kindergarten bedanken sich bei den Sponsoren für die neue Bewegungsbaustelle. Quelle: Frank Hermann
Barsinghausen

Für die 20 Jungen und Mädchen des evangelischen Marienkäfer-Kindergartens geht ein großer Wunsch in Erfüllung: Auf dem Außengelände spielen die Kinder seit einigen Tagen in einer neuen Bewegungsbaustelle – und können dabei ihre Kreativität im Umgang mit Holzelementen nach Herzenslust ausleben. Sponsoren haben zur Finanzierung dieses rund 4500 Euro teuren Spielgerätes beigetragen.

Kinder zeigen viel Fantasie auf der Baustelle

Bei gemeinsamen Aktionen mit dem Waldkindergarten und auch bei den regelmäßigen Waldwochen entstand nach Angaben von Marienkäfer-Leiterin Waltraud Papenburg die Idee, solch eine Bewegungsbaustelle für die Kinder einzurichten. „Die Kinder lieben es, mit Holz zu hantieren. Sie zeigen dabei viel Fantasie und Teamfähigkeit, denn manche Dinge lassen sich nur in gemeinsamer Absprache untereinander realisieren“, erläutert die Leiterin.

Es sei toll, die Jungen und Mädchen beim Spielen auf der Baustelle zu beobachten. Quader, Kegel und Latten aus glatt geschliffenem Robinienholz stehen den kleinen Baumeistern zur Verfügung – um daraus zum Beispiel Butzen, Bänke oder Brücken zu konstruieren. Außerdem gehören ein hölzernes Häuschen, ein Handwerkertisch, eine Sitzgelegenheit sowie ein Eingangstor aus zwei Holzstämmen zur Baustelle.

Zur Finanzierung dieses rund 4500 Euro teuren Spielbereiches trugen die Stadtsparkasse Barsinghausen und die Hannoversche Volksbank mit jeweils 1000 Euro bei. Weitere 2000 Euro stellte der Förderkreis Mariengemeinde zur Verfügung. Hinzu kamen 500 Euro aus einem Basarerlös und Eigenleistungen der Eltern in Zusammenarbeit mit der Labora-Jugendwerkstatt.

Förderkreis leistet wichtige Hilfe

Bereits mehrfach hat der Förderkreis Mariengemeinde, 1995 als gemeinnütziger Verein gegründet, den Marienkäfer-Kindergarten mit finanziellen Zuwendungen unterstützt – zuletzt für die Anschaffung einer hölzernen Spielküche im Jahr 2017. Außerdem leistet der Förderkreis mit seinen derzeit rund 65 Mitgliedern weitere Geldspenden für verschiedene Projekte in der Mariengemeinde: Dazu gehören unter anderem die jährlichen Konfirmandenfahrten, die Renovierung von Altarstühlen, die Beschaffung von Gesangsbüchern im Großdruck sowie musikalische Aufführungen.

Im Jahr 2017 hat der Verein unter der Leitung des ersten Vorsitzenden Klaus Hannstein einen Förderbetrag von insgesamt 6100 Euro gewährt, im Jahr 2018 waren es 3900 Euro. Seit seiner Gründung vor 24 Jahren hat der Förderkreis mittlerweile eine Gesamtsumme von rund 110.000 Euro zur Unterstützung der Mariengemeinde gezahlt.

Gemeinde will den Kindergarten erweitern

Die Marien-Kirchengemeinde will ihren Marienkäfer-Kindergarten (Kiga) in der Kernstadt erweitern. Nach Angaben von Pastorin Uta Junginger bestehen Überlegungen, im Obergeschoss des Kiga-Gebäudes neben dem Glockenturm eine zweite Gruppe mit 15 Plätzen einzurichten. Dazu müsste die Gemeinde insbesondere eine Außentreppe an das Gebäude anbringen lassen, damit eine gefahrlose Zuwegung für die Kinder gewährleistet sei. Hinzu kämen weitere Investitionen mit einer geschätzten Gesamtsumme von rund 200000 Euro. „Ohne Zuschüsse und eine Mitfinanzierung der Stadt wäre dieses Projekt für uns nicht machbar“, sagt die Pastorin. Derzeit stehen die Gemeinde und der kirchliche Kiga-Dachverband Calenberger Land in Gesprächen mit der Stadtverwaltung, um die Möglichkeiten einer Erweiterung zu abzuklären.nn

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Von Frank Hermann

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