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Region Barsinghausen Nachrichten Kirchenbesucher sprechen mit Künstlerin über abstrakte Kunst
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18:00 14.08.2019
Jutta Ehlers erläutert eines ihrer Bilder, das in der Ausstellung in der Petruskirche zu sehen war. Quelle: Sabine Freitag
Barsinghausen

Die erfolgreiche Ausstellung mit Werken der Künstlerin Jutta Ehlers in der Barsinghäuser Petruskirche ist nach rund zwei Monaten zu Ende gegangen. Zum Abschluss hatten Kunstinteressierte noch einmal die Gelegenheit, mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen. Ehlers wiederum nutzte die Gelegenheit, um ein Bild zu präsentieren, das während der Ausstellung in der Kirche entstanden war.

Seit Pfingsten hatten einige Werke von Ehlers die Wände in der Petruskirche geschmückt. Die Ausstellung stand unter dem Motto „Künstlerin des Herzens".

Zur Finissage begrüßte Pastorin Kristin Köhler die Gäste in der Kirche. Sie dankte Ehlers für die gute Zusammenarbeit während der Ausstellung. So war unter anderem gemeinsam mit der Künstlerin ein Gottesdienst gestaltet worden, in dem alle Sinne angesprochen wurden, wie Ehlers berichtete. „Nun wird es leer sein an den Wänden der Kirche“, sagte die Pastorin. Sie wies besonders auf das Bild hinter der Kanzel hin, auf dem auch das Abendmahl sichtbar werde.

Lieblingsbild während der Ausstellung entstanden

Ehlers arbeitet bewusst eher abstrakt. Das eröffne Räume, sagte Köhler. „Wir können darüber sprechen, was in uns beim Betrachten der Bilder zum Schwingen kommt. Die Erfahrung von Transzendenz weist über mich hinaus, gleichzeitig passiert etwas in mir, es wird etwas freigesetzt“, sagte die Pastorin.

Das aktuelle Lieblingsbild der Künstlerin ist während der Ausstellungszeit im Petrusgemeindehaus entstanden. Helle Farben und ein helles Blau dominieren das großformatige, rund 1,60 Meter breite Bild. Ehlers hatte Farbe und Quarzsand in mehreren Schichten nacheinander aufgespachtelt. Die Idee eines Engels wurde von einigen Gästen der Finissage erkannt. „Unter der jetzt sichtbaren Schicht sind noch zwei weitere Schichten. Jede Schicht sagt etwas anderes“, erläuterte die Künstlerin. Dazwischen gebe es zum Beispiel eine rötliche Schicht. Das Werk trägt den Titel „hier“. Die letzten Arbeiten an dem Bild fehlen noch. Dessen Oberfläche muss noch stabilisiert werden. Diese Arbeit wird Ehlers nun im eigenen Werkstatt-Atelier in Hannover-Limmer erledigen.

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Bei der Finissage in der Petruskirche nutzen die Gäste die Gelegenheit, um über die Kunst von Jutta Ehlers zu diskutieren. Quelle: Sabine Freitag

Von Andreas Kannegießer

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