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Region Barsinghausen Nachrichten Jugendmesse ChiB eilt von Rekord zu Rekord
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16:46 10.02.2019
Die Sumo-Anzüge waren auf der Kinder- und Jugendmesse ChiB der große Renner. Quelle: Björn Franz
Barsinghausen

Das Lächeln war auf dem Gesicht von Björn Wende wie festgewachsen. Daran konnten auch die ersten Anzeichen einer Erkältung nichts ändern. Immer wieder schaute der Jugendpfleger in die Runde und beobachtete Kinder und Jugendliche dabei, wie sie an einem der 44 Stände lachten und offensichtlich jede Menge Spaß hatten. So wie Wende selbst – denn der Mitorganisator konnte bei der achten Auflage der Kinder- und Jugendmesse ChiB einmal mehr Rekorde vermelden.

„So voll wie heute war es noch nie“, sagte er. Und schickte auch gleich noch etwas belastbare Zahlen hinterher. 59 Vereine und Organisationen seien es letztlich geworden, die am Sonntagnachmittag ihre Angebote vorstellten. Auch das ist ein Rekord, rechnete Wende vor. Und angesichts der Tatsache, dass die von der Jugendpflege der Stadt Barsinghausen veranstaltete Messe alle zwei Jahre bei jeder neuen Auflage eine neue Bestmarke aufstellt, gäbe es schon Überlegungen, wie man noch eine größere Fläche im Schulzentrum Am Spalterhals nutzen könnte.

„Wir haben schon in diesem Jahr überlegt, ob wir einzelne Sportangebote in den Sporthallen vorstellen“, verrät der Jugendpfleger. Doch letztlich entschieden sich die Organisatoren dagegen, weil sich das Publikum bei der bislang durch ihre Kompaktheit überzeugenden Veranstaltung dann ein wenig verlaufen würde. „Aber es kann gut sein, dass wir in zwei Jahren bei der neunten Auflage noch einen weiteren Gang dazu nehmen werden“, sagte Wende.

Während er schon ein bisschen über die nächste ChiB spricht, tummeln sich einige Meter weiter die Kinder. Vor allem die Aula wird dabei zum Anziehungspunkt. Dort haben sich der 16-jährige Jannik Jutkul und sein zwei Jahre jüngerer Bruder Loris in gepolsterte Sumo-Anzüge gezwängt, die sich die Jugendpflege von den Kollegen in Langenhagen ausgeliehen hat, und tragen auf der Matte einen familieninternen Kampf aus. „Die ChiB ist schon cool, vor allem für die jüngere Generation, die sehen kann, was man hier in Barsinghausen alles machen kann“, sagt Jannik nach dem siegreichen Duell mit seinem kleinen Bruder.

Dass sich die Messe nicht nur für die kleinen Besucher lohnt, die bei den Mitmach-Aktionen ihren Spaß haben, verrät Jörg Dreher. Das Vorstandsmitglied des Calenberger Canoe Clubs sammelt wenige Meter vom Sumo-Ring entfernt die Bälle auf, die Kinder aus einem wackelnden Kanu heraus auf ein Tor werfen. „Unsere Aktion wird super angenommen, wir haben fast nie Leerlauf“, sagt er. Viele Kinder fänden es toll, dass sie einmal in so ein Boot steigen könnten. „Aber es gibt darüber hinaus auch ernsthafte Interessenten, die fragen, ob sie einmal beim Training vorbeischauen können“, sagt Dreher, dessen Verein in den vergangenen Jahren auch durch die ChiB einen erheblichen Zulauf gehabt habe.

Mit einem breiten Lächeln im Gesicht lief auch Marc Lahmann durch die Gänge. Der Bürgermeister, der die Messe am frühen Nachmittag offiziell eröffnet hatte, sieht in ihr eine kleine Erfolgsgeschichte. „Die ständig steigende Zahl der Aussteller zeigt, dass sie die Möglichkeit erkennen, sich und ihre Angebote darzustellen“, sagt er – und beeilt sich, zu sagen, dass die Idee zu der Messe vor knapp 15 Jahren aus dem Kreis der Ehrenamtlichen gekommen sei. „Inzwischen kopieren sogar schon andere Städte unsere Messe – zum Beispiel Ronnenberg“, sagt Lahmann nicht ohne Stolz.

Trotzdem es in der benachbarten Kommune inzwischen seit einigen Jahren eine eigene Jugendmesse gibt, sind die Johanniter zum zweiten Mal aus Ronnenberg nach Barsinghausen gekommen. „Wir können hier dafür sorgen, dass sich Kinder schon früh mit so wichtigen Themen wie Erste Hilfe beschäftigen und zugleich zum Beispiel unsere Angebote für ein Freiwilliges Soziales Jahr vorstellen“, erklärt Johanniter-Sprecher Marcel Schwarzenberger, der besonders froh ist, dass der Stand seiner Organisation diesmal nicht wie bei der Premiere vor zwei Jahren unter freiem Himmel vor dem Eingang ist. Das läge aber nicht so sehr am Regen, der regelmäßig vom Himmel kommt. „Da draußen hat auch die Feuerwehr ihren Stand“, verrät er. „Und wenn die ihre Vorführungen mit Feuer machen, sieht jeder schlecht aus.“

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Von Björn Franz

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