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Region Barsinghausen Nachrichten Größere Stadtbusse haben sich in Barsinghausen bewährt
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15:10 15.08.2019
Dau Bus-Betriebsleiter Andreas Böltau (links) erläutert den CDU-Mitgliedern auf dem Betriebshof die Arbeit des Unternehmens. Quelle: Andreas Kannegießer
Barsinghausen

Die Stadtbusse in Barsinghausen werden größer: Das Busunternehmen Dau Bus, das im Auftrag der Regiobus-Gesellschaft die beiden Barsinghäuser Stadtbuslinien betreibt, setzt auf längere und robustere Fahrzeuge. Derzeit befindet sich nur noch einer der seit vielen Jahren bekannten kleineren Busse im gelben Stadtbusdesign im Einsatz im Liniendienst. Die beiden anderen Fahrzeuge der Stadtbusflotte messen mittlerweile zwölf Meter und sind damit zwei Meter länger als die zuvor genutzten Modelle.

„Die kleinen Stadtbusse haben sich nicht bewährt“, sagte Dau-Bus-Betriebsleiter Andreas Böltau bei einem Gespräch mit Mitgliedern des Barsinghäuser CDU-Stadtverbandes. Sie seien reparaturanfällig, schnell abgenutzt und deshalb für den Betrieb als Stadtbusse nicht geeignet. Hinzu komme, dass sich die Anforderungen an Busse im Zuge des demografischen Wandels änderten. „Wir brauchen breitere Rampen, die Türen müssen größer sein“, erläuterte Böltau. In den Bussen gibt es demnach nun mehr Platz etwa für Menschen mit Rollatoren oder Kinderwagen.

Schwierige Ecken sind entschärft

Die zwei Meter längeren Busse seien für den Linienverkehr konzipiert, viel robuster, „und der Spritverbrauch ist nahezu identisch“, betonte der Betriebsleiter. Der Wechsel von den kleineren zu den mittelgroßen Bussen sei ein Wunsch der Firma Dau Bus gewesen, sagt Böltau. Daraufhin seien Gespräche mit den Auftraggebern geführt worden: „Die Regiobus-Gesellschaft trägt die Entscheidung mit.“ Dass die kleineren Stadtbusse wendiger in den teilweise engen Wohnstraßen agieren könnten, sei „schon ein Argument gewesen“, sagte Böltau. Allerdings seien in der Vergangenheit etliche für Busse schwierige Ecken im Barsinghäuser Stadtbusnetz entschärft worden. Inzwischen gebe es kaum noch Probleme.

Über die künftige Streckenführung der Barsinghäuser Stadtbusse ist noch nicht entschieden. Die Region Hannover und die Regiobus-Gesellschaft wünschen sich eine effizientere Linienführung durch die Kernstadt unter Einbeziehung von Nahversorgungszentren wie etwa am Reihekamp. Im Gegenzug soll den Planungen zufolge aber unter anderem die Bergstraße mit dem Sporthotel Fuchsbachtal nicht mehr von den Stadtbussen angefahren werden.

Kommune ist am Zug

Die Region hatte allerdings betont, dass sie keine Entscheidung über Veränderungen an der Linienführung gegen das Votum der Stadt Barsinghausen durchsetzen werde. Deshalb ist nun die Kommune am Zug. Eine im Frühjahr vom Bauausschuss vorgeschlagene Bereisung auf den Stadtbuslinien hat es bisher noch nicht gegeben. Ein für diese Woche vorgesehenes Treffen der städtischen Lenkungsgruppe zum Thema sei abgesagt worden, berichtete CDU-Ratsherr Karl-Heinz Neddermeier. „Wir werden bis Frühjahr 2020 der Region vorschlagen, wie das Liniennetz aussehen soll“, bekräftigte er. Die Region wolle wirtschaftlich arbeiten, „und wir wollen möglichst viele Bereiche der Stadt anbinden“.

Internationale Firmen drängen in Markt

Nach den Worten Böltaus steht zum Fahrplanwechsel 2020/2021 die Neuausschreibung des Auftrags für den Betrieb des Barsinghäuser Stadtbusnetzes bevor. „Wir erwarten, dass internationale Firmen in den Markt drängen wollen“, sagte der Betriebsleiter. Die Firma Dau Bus sei auf jeden Fall interessiert daran, auch künftig das Stadtbusnetz zu betreiben.

Dau Bus hat sich auf den Linienbusverkehr im Auftrag regionaler Verkehrsunternehmen spezialisiert. Das Unternehmen hat insgesamt rund 60 Busse an vier Standorten in Betrieb und beschäftigt etwa 120 Fahrer. Hinzu kommen in der Zentrale in Barsinghausen jeweils sieben Mitarbeiter in der Verwaltung und in der Werkstatt.

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Von Andreas Kannegießer

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