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Region Barsinghausen Nachrichten Die Umgestaltung der Osterstraße startet Anfang Juni
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14:14 17.05.2019
Die Umgestaltung der Osterstraße beginnt in der ersten Juniwoche. Quelle: Andreas Kannegießer
Barsinghausen

Die nächste Etappe der städtebaulichen Sanierung der Barsinghäuser Innenstadt beginnt: In der ersten Juniwoche starten die Bauarbeiten zum Umbau der Osterstraße, einer der zentralen Zufahrten in Richtung Citykern und Fußgängerzone. Die Stadtverwaltung hat die Arbeiten ausgeschrieben und am Ende an ein Bauunternehmen aus Stadthagen vergeben – zum Preis von rund 825.000 Euro. Das ist deutlich mehr als ursprünglich geplant: Noch im Februar hatte die städtische Bauverwaltung gehofft, dass sich das Projekt für rund 530.000 Euro verwirklichen lassen würde. Allerdings erhält die Stadt im Zuge des Innenstadtsanierungsprogramms hohe Zuschüsse: Etwa zwei Drittel der Gesamtkosten übernehmen der Bund und das Land.

Die Osterstraße wird nach dem Vorbild der Bahnhofstraße umgestaltet: Die Fahrbahn wird nach Mitteilung der Verwaltung künftig mit 6,50 Meter Breite einen halben Meter schmaler ausfallen als bisher. Entsprechend mehr Platz wird künftig zur Verfügung stehen für die Gehwege und sogenannte Mehrzweckstreifen, auf denen unter anderem Fahrzeuge geparkt werden dürfen. Die Gehwege werden im Zuge des Umbaus mit rotem Klinkerpflaster neu gestaltet. Hohe Bordsteine wird es nicht mehr geben, statt dessen werden die Fahrbahn und die Mehrzweckstreifen mit flachen Rundborden voneinander abgegrenzt.

Gemäß Ausführungsplanung sollen sich die Mehrzweckflächen zum Parken wie bisher auf die südliche Seite des Straßenzuges konzentrieren. Auf der Nordseite wird es Parkflächen vor allem unweit der Einmündungsbereiche in die Bahnhofstraße und die Siegfried-Lehmann-Straße geben.

Für die Bauarbeiten hat die Stadtverwaltung einen Zeitraum bis Frühjahr 2020 kalkuliert. Die Arbeiten werden in zwei Abschnitten ausgeführt, wobei zunächst der obere Teil der Osterstraße im Bereich der Einmündung in die Bahnhofstraße an der Reihe ist. Dort geht es mit Arbeiten an den Hausanschlüssen los, ehe im zweiten Schritt etliche Versorgungsleitungen im Untergrund umgelegt werden müssen.

Nach dem Umbau wird es in der Osterstraße deutlich mehr Platz für die Gehwege geben, die Fahrbahn wird dagegen schmaler. Quelle: Andreas Kannegießer

Nach den Worten von Fachdienstleiterin Julia Manegold wird die Osterstraße während der Bauphase für den Durchgangsverkehr gesperrt. Der gesamte Busverkehr wird umgeleitet. Allerdings wird es nach Mitteilung des Fachdienstes Tiefbau möglich sein, den Straßenabschnitt, in dem gerade nicht gebaut wird, als Einbahnstraße zu befahren. Fußgänger können die Straße weiterhin benutzen, auch Lieferverkehr und die Zufahrt zu den Grundstücken sollen möglich sein. Drastische Behinderungen wird es allerdings kurz vor dem Abschluss des Bauvorhabens im nächsten Jahr geben: Wenn die endgültige Asphaltdeckschicht aufgetragen wird, werden auch die Anlieger ihre Grundstücke nicht anfahren können.

Die Stadtverwaltung verspricht, dass die betroffenen Anlieger in der Osterstraße über wichtige Maßnahmen und etwaige Behinderungen von der Baufirma stets direkt informiert werden – etwa mithilfe von Hauswurfsendungen. Auch die Mitarbeiter des Fachdienstes Tiefbau begleiteten das Projekt intensiv und seien stets ansprechbar, kündigt die Verwaltung an.

Gemäß Anliegerwunsch soll die Osterstraße nach der Umgestaltung zu einer Tempo-30-Zone werden. Das hatte der städtische Bauausschuss bereits vor mehr als einem Jahr beschlossen. Die endgültige Anordnung der Regelung liegt im Zuständigkeitsbereich der Unteren Straßenverkehrsbehörde.

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Von Andreas Kannegießer

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