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Region Barsinghausen Nachrichten Viel Lob für Arbeiten von Nachwuchskünstlern aus vier Schulen
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00:21 02.12.2018
Aus Ton haben die Schüler in den Workshops die Metallskulpturen des renommierten Bildhauers Waldemar Otto nachempfunden.
Aus Ton haben die Schüler in den Workshops die Metallskulpturen des renommierten Bildhauers Waldemar Otto nachempfunden. Quelle: Andreas Kannegießer
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Barsinghausen

Der Kunstverein Barsinghausen organisiert nicht nur Kunstausstellungen mit hochkarätigen Künstlern, sondern hat sich auch der Kunstvermittlung verschrieben: Dabei werden Barsinghäuser Schulklassen in Workshops in die Arbeit der jeweils ausgestellten Künstler eingeführt. Unter der Anleitung von Betreuern der Kunstschule Noa Noa haben die Schüler dabei auch ganz praktisch die Möglichkeit, die Arbeitstechniken und den Stil der professionellen Künstler auszuprobieren und nachzuempfinden.

Zum Jahresabschluss präsentiert der Kunstverein nun die in den Workshops entstandenen Arbeiten in einer eigenen Ausstellung. Darunter sind aus Schrottteilen zusammengeschweißte Objekte oder auch Skulpturen nach dem Vorbild des renommierten Bildhauers Waldemar Otto. Die Gäste der Vernissage am Mittwochabend in der Galerie Intermezzo im City-Center staunten nicht schlecht, wie engagiert und anspruchsvoll die kleinen Nachwuchskünstler in den Workshops zur Sache gegangen sind. „Die Kinder lassen sich auch auf abstrakte Kunst ein“, lobte Frank Plorin von Noa Noa.

Die Ukulelen-Band der Goetheschule spielt bei der Ausstellungseröffnung. Quelle: Andreas Kannegießer

In diesem Jahr habe es insgesamt 17 Schülerworkshops gegeben, berichtete Dorothea Welzel, die im Kunstverein für die Kunstvermittlung verantwortlich ist. Mit von der Partie waren im Jahresverlauf Jungen und Mädchen der Bert-Brecht-Schule, der Grundschule Groß Munzel, der Albert-Schweitzer-Schule und der Goetheschule. „Ihr könnt euch freuen und stolz sein“, sagte Welzel zu den Nachwuchskünstlern unter den Gästen der Vernissage. „Ihr habt ganz toll gearbeitet.“ Welzel lobte die gute Kooperation zwischen Kunstverein und Kunstschule bei den Projekten und würdigte die Unterstützung der Sponsoren. Mit Zuwendungen über jeweils 4100 Euro haben die Klosterkammer Hannover und die VGH-Stiftung den Löwenanteil der Kosten übernommen. Während der Vernissage spielte die Ukulelen-Band der Goetheschule für die Besucher auf.

Die Ausstellung ist bis zum 8. Dezember immer donnerstags und freitags von 15 bis 18 Uhr und sonnabends von 10 bis 13 Uhr zu sehen.

In der Schülerausstellung sind auch zusammengeschweißte Objekte aus Schrott zu sehen. Quelle: Andreas Kannegießer

Von Andreas Kannegießer