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Nachrichten Ampel: Anlieger und Stadt haben das Ziel endlich vor Augen
Region Barsinghausen Nachrichten Ampel: Anlieger und Stadt haben das Ziel endlich vor Augen
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17:14 04.10.2018
Die Bauarbeiten für den neuen Fußgängerüberweg mit Ampel an der Wilhelm-Heß-Straße laufen auf Hochtouren. Quelle: Andreas Kannegießer
Barsinghausen

Das Projekt zum Bau eines ampelgesicherten Fußgängerüberwegs an der viel befahrenen Wilhelm-Heß-Straße hat sich jahrelang hingezogen. Nun ist zur Freude vor allem der Anlieger ein Abschluss in Sicht: Zurzeit laufen die Bauarbeiten für die Lichtzeichenanlage. Die Stadtverwaltung rechnet nach den Worten von Fachdienstleiter Michael Dettmann damit, dass die Ampel „in den nächsten zwei bis drei Wochen“ in Betrieb genommen werden kann. Dettmann ist erleichtert: „Es ist wichtig, dass jetzt endlich etwas passiert“, sagt er. „Ich habe nicht geahnt, dass das Ganze vier Jahre dauern würde.“

Für die Ampel hatten vor allem die Anwohner im Neubaugebiet nördlich der Wilhelm-Heß-Straße immer wieder engagiert gekämpft. Im Juni 2016 hatte sich dann auch der Rat der Stadt den Forderungen der Anwohner angeschlossen und mit großer Mehrheit für den Bau der Ampel gestimmt. Das Problem: Die Wilhelm-Heß-Straße ist eine Landesstraße und befindet sich damit nicht im Zuständigkeitsbereich der Kommunalverwaltung. Die zuständige Landesbehörde für Straßenbau hatte es offenbar gar nicht eilig damit, die notwendigen Vereinbarungen mit der Stadt abzuschließen. Später hakte es dann auch bei der weiteren Abstimmung zwischen den Kooperationspartnern. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich die Stadt Barsinghausen über immer neue Nachforderungen der Landesbehörde im Genehmigungsprozess beklagt, etwa zu den statischen Berechnungen für die Anlage. „Es war eine mitunter schwierige Zusammenarbeit“, bestätigt Dettmann im Rückblick. Für Außenstehende sei es „schwierig zu vermitteln“ gewesen, warum die Ampel trotz des Ratsbeschlusses nicht schneller realisiert werden konnte.

Nun geht es allerdings voran. Die einschließlich der Straßenbauarbeiten rund 80.000 Euro teure Anlage entsteht wenige Meter östlich der Einmündung der Worthstraße. Bis zum Betriebsstart sind nun nur noch wenige Hürden zu nehmen: „Die Ampel muss nach der Fertigstellung noch abgenommen und geprüft werden“, sagt Dettmann.

Von Andreas Kannegießer

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