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Region Barsinghausen Nachrichten Abgeordnete will wissen, wo Zuschüsse verbaut werden
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17:33 26.05.2019
Bürgermeister Marc Lahmann (von links) und Baudezernent Alexander Wollny freuen sich über den Besuch der Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretärin Maria Flachsbarth.
Bürgermeister Marc Lahmann (von links) und Baudezernent Alexander Wollny freuen sich über den Besuch der Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretärin Maria Flachsbarth. Quelle: Heidi Rabenhorst
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Barsinghausen

„Die Kommunen haben herausragende Arbeit geleistet und die Ehrenamtlichen auch“, lobte die Parlamentarische Staatssekretärin Maria Flachsbarth (CDU) während eines Besuchs im Barsinghäuser Rathaus mit einem Blick auf die Flüchtlingskrise 2015/2016. Bürgermeister Marc Lahmann berichtete, dass es zwar immer noch Probleme gebe, aber auch viele Erfolge zu verzeichnen seien. „Vor allem bei Kindern und Frauen ist es schön zu sehen, wie sie sich integrieren. Aber es gibt auch Beispiele, wo wir tatsächlich vor Schwierigkeiten stehen, Menschen unsere Werte und unsere Normen zu vermitteln“, berichtete Lahmann. Insgesamt sei die Atmosphäre in der Stadt aber freundlich. „Es gibt viele Erfolge, aber auch noch große Herausforderungen“, so der Bürgermeister. Erfreulich sei, dass die Stadt nur noch für 200 von 900 in Barsinghausen lebenden Flüchtlingen zuständig sei. „Ich sehe den Bund auch weiterhin in der Pflicht, dafür Mittel zur Verfügung zu stellen“, versprach Flachsbarth. Sie wolle nicht, dass die Kommunen damit alleine gelassen werden.

Viel Geld aus Berlin für Städtebausanierung

Zwei- bis dreimal pro Wahlperiode besucht die Bundestagsabgeordnete die Kommunen in ihrem Wahlkreis offiziell, um zu erfahren, was vor Ort passiert. Im Gespräch mit Bürgermeister Lahmann und Baudezernent Alexander Wollny ging es außerdem um Bildung und Finanzen. „Hier ist ein erfolgreiches Entschuldungskonzept durchgeführt worden. Barsinghausen steht auf absolut stabilen Füßen, auch wenn die Herausforderungen für die Zukunft groß sind“, lobte die Parlamentarische Staatssekretärin. Bei dem Treffen wurde auch über Sanierungsprogramme vor allem im Bereich Bildungswesen gesprochen. „Wir wollen den Ländern hier noch etwas mehr auf die Finger schauen, damit das Geld, das vom Bund verteilt wird, auch wirklich dort in den Kommunen ankommt, wofür es gebraucht wird“, so Flachsbarth. Erfreut sei sie darüber, dass Barsinghausen im Bereich Stadtsanierungsprogramme seit Jahren hohe Zuwendungen erhalte. „Das ist natürlich auch mein Interesse, dass die Knete, die wir in Berlin losschicken, auch wirklich in meinem Wahlkreis ankommt“, sagte Flachsbarth.

Windkraftausbau benötigt Akzeptanz

Beim Thema Windräder waren sich die Gesprächspartner schnell einig, dass der Ausbau von Windenergie ohne die Akzeptanz der Bevölkerung nicht funktioniere. Flachsbarth ist überzeugt, dass die Bürger hinter der Forderung nach mehr erneuerbarer Energie stehen. „Aber das muss im erträglichen Rahmen stehen und muss so geschehen, dass gerade im Bereich Abstandsregelung die Menschen nicht den Eindruck haben, dass ihnen die Windräder jeden Tag näher auf die Pelle rücken“, sagte Flachsbarth.

Von Heidi Rabenhorst