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Nachrichten Arbeiten am Kanalnetz enden
Region Barsinghausen Nachrichten Arbeiten am Kanalnetz enden
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19:10 18.09.2013
Die Abwassertechniker Thomas Mau (links) und Thomas Schulz fahren mit ihrem mit einer Kamera ausgestatteten Sanierungsroboter rund zehn Kilometer Kanalnetz nördlich der Bahntrasse ab, überprüfen die neuen Inlinerrohre und stellen mithilfe sogenannter Hutprofile die noch fehlenden Hausanschlüsse her. Quelle: Carsten Fricke
Barsinghausen

Rund 3,6 Kilometer der Schmutz- und 6,4 Kilometer der Regenwasserkanalisation sind in den vergangenen zwölf Monaten in vielen Straßen der nördlichen Kernstadt im sogenannten Inlinerverfahren erneuert worden. Abwassertechniker brachten dabei einen mit Kunstharz getränkten Schlauch aus Glasfasergewebe in die alten, teils beschädigten Rohre ein. „Im ausgehärteten Zustand ist der Inliner selbst tragfähig“, erläuterte Betriebsleiter Torsten Holzhausen. Mit dem Roboter könnten 250 der 830 betroffenen Hausanschlüsse von den Rohren aus wieder hergestellt werden, sagte Walter Busse von den Stadtwerken. Dort, wo dies nicht möglich sei, erfolge der Anschluss über einen Schacht. „Das lief bisher weitgehend problemlos“, sagte Busse. „Mir sind nur zwei Fälle in Erinnerung, in denen es zu einem Rückstau von Regenwasser beziehungsweise Schmutzwasser kam.“

Der Stadtentwässerungsbetrieb habe rund 1,5 Millionen Euro in die Sanierung mithilfe des vergleichsweise günstigen Inliner-Verfahrens investiert. Ein Austausch der Rohre mit dafür nötigem Aushub eines Rohrgrabens hätte das Vier- bis Fünffache gekostet, sagte Busse. Eine solche offene Bauweise sei nun nur am Knappenweg, Am Wetterschacht am Gänsefußweg sowie in Teilabschnitten einiger weiterer Straßen, in denen das Inliner-Verfahren nicht möglich war, erforderlich.
Carsten Fricke

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