Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Wissen Freitag, der 13. – Warum soll dieses Datum Unglück bringen?
Nachrichten Wissen Freitag, der 13. – Warum soll dieses Datum Unglück bringen?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:01 13.09.2019
Manch abergläubiger Mensch verlässt am Freitag, den 13. noch nicht einmal das Haus.
Hannover

An einem Freitag, den 13., sollten keine großen Entscheidungen getroffen oder Risiken eingegangen werden, denn das kann ja nur schlecht ausgehen. Zumindest besagt das der althergebrachte Volksglaube. Aber handelt es sich beim unbeliebtesten Tag des Jahres wirklich nur um einen Aberglauben oder geschehen wirklich mehr Unglücke an diesem Datum?

Woher stammt der Aberglaube vom Freitag, den 13.?

Der Glaube, dass ein Freitag, der auf den 13. des Monats fällt, Unglück bringt, stammt aus der Kombination der Zahl 13 und dem Wochentag Freitag. Beide haben im Volksglauben einen schlechten Ruf. Treten sie zusammen auf, ist das symbolische Unheil quasi vollkommen.

Das Christentum prägte das Bild des Freitags in westlichen Kulturkreisen maßgeblich. Jesus wurde an einem Freitag gekreuzigt, sein Tod wird am Karfreitag betrauert. Noch bis heute pflegen gläubige Christen das Freitagsopfer, um seiner zu gedenken.

Die Zahl 13 trägt ihren schlechten Ruf vor allem deshalb, da sie direkt auf die Zwölf folgt. Das Dutzend spielt in der christlich-abendländischen Kultur eine entscheidende Rolle. Ein Jahr besitzt zwölf Monate und ein Tag zweimal zwölf Stunden. Passend dazu gibt es zwölf Sternzeichen. Jesu Christi versammelte zwölf Jünger um sich. Da die 13 dieses bewährte Konzept bricht, gilt sie als Unglückszahl.

Geschehen am Freitag, den 13., mehr Unglücke?

Der Aberglaube lässt zwar vermuten, dass es an diesem Datum öfter zu Unfällen kommt, aber grundlegend konnte nie eine Zunahme an Unglücksfällen festgestellt werden. Tatsächlich ist davon auszugehen, dass viele abergläubische Menschen an diesem Tag besonders vorsichtig sind, wodurch die Zahl der Unfälle sogar geringer ausfällt.

Was bedeutet Freitag, der 13., in anderen Kulturen?

Nicht in allen Ländern und Kulturkreisen ist Freitag, der 13., ein Tag des Unglücks. Während die 13 etwa im deutschen Volksglauben auch als „Dutzend des Teufels“ bezeichnet wird, gilt sie im Judentum als ein Symbol Gottes. Und auch in Japan wird die 13 eher als Glückszahl gesehen.

In Griechenland und Teilen Spaniens hat man dagegen Dienstag, den 13., als unheilbringend ausgemacht. Abergläubische Italiener wiederum bleiben lieber an einem Freitag, den 17., zu Hause.

Doch auch in Ländern, in denen kein bestimmter Tag als besonders unglückverheißend gilt, gibt es Aberglaube. In Südafrika soll zum Beispiel eine Katze, die nachts sehr lange miaut, ein besonders schlechtes Omen sein.

Lesen Sie auch: 13 Fakten rund um Freitag, den 13.

RND

Einen historischen Höchststand erreichte die Zahl der Flüchtlinge, die vor extremen Wettersituationen und Naturkatastrophen geflohen sind. Laut Experten sollen die Wetterextreme direkt auf die Erderwärmung zurückgehen.

13.09.2019

Beatles oder Stones? Pop oder Rock? Keks oder Schokolade? Alles nicht so wichtig wie die alte Haustierfrage. Was ist besser: Hunde oder Katzen? Unser Kolumnist kennt da nur eine Antwort.

13.09.2019

An diesem Wochenende können Hobby-Astronomen mit einem Teleskop einen Asteroiden sehen, der an der Erde vorbeifliegt. Der Asteroid 2000 QW7 stellt aber keine Gefahr für die Erde dar, versichert ein Experte der Esa.

13.09.2019