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Wissen Die zehn besten Fotos von Apollo 11
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16:03 19.07.2019
Die Crew von Apollo 11 (von links): Neil Armstrong, Edwin Aldrin und Michael Collins. Quelle: NASA
Hannover

Als Neil Armstrong am 21. Juli gegen 4 Uhr morgens die Mondlandefähre „Eagle“ verließ, entsorgte er als erste einen Sack Müll. Edwin Aldrin schob ihm den Sack durch die enge Ausstiegsluke hinterher. Armstrong warf ihn oben von der Leiter runter, bevor er die außenbords angebrachte Kamera einschaltete, die seinen Abstieg und den ersten Schritt auf den Mond filmte. Der Müll wäre vergessen worden, wenn Armstrong ihn nicht fotografiert hätte: Das erste Foto, das er als Teil eines Panoramas machte, zeigt den Sack, wie er neben einem Fuß der Landefähre liegt. Ein so selten gesehenes Bild, das es deswegen in unsere Top Ten der Apollo-11-Fotos geschafft hat.

Nummer 1: Edwin „Buzz“ Aldrin auf dem Mond

Quelle: NASA

Neil Armstrong hatte den Auftrag, auf dem Mond zu filmen und zu fotografieren, deshalb zeigen die meisten Bilder Aldrin. Hier spiegelt sich Armstrong allerdings im Visier von Aldrins Helm. Zu erkennen ist auch die Mondlandefähre „Eagle“.

Nummer 2: Der Fußabdruck von Neil Armstrong auf dem Mond

Quelle: NASA

Er gehört zum Erbe der Menschheit: Der Fußabdruck von Neil Armstrong auf dem Mond. Weil es auf dem Mond keine Atmosphäre, also auch kein Wetter gibt, wird der Fußabdruck von Neil Armstrong vermutlich noch Tausende Jahre erhalten bleiben – sofern kein Meteorit an der Stelle einschlägt oder eines Tages Mondtouristen ihn zertrampeln.

Nummer 3: Die Mondlandefähre „Eagle“

Quelle: NASA

„Eagle“ wurde berühmt durch Neil Armstrongs Worte nach der Landung“: „Houston, Tranquility Base here. The Eagle has landed.“ Beim Rückstart blieb die Landeplattform auf dem Mond zurück. Dort steht sie noch heute, auf hochauflösenden Bildern ist sie gut zu sehen.

Nummer 4: Der Seismometer, den die Astronauten auf dem Mond zurückließen

Quelle: NASA

Apollo 11 diente der Wissenschaft- Das Bild zeigt den Seismometer, den die Astronauten auf dem Mond zurückließen. Er sollte Mondbeben und Meteoriteneinschläge messen. Allerdings fiel er schon nach drei Wochen aus. Noch funktionsfähig ist dagegen ein Spiegel, der Laserstrahlen von der Erde reflektiert – so wird die Entfernung des Mondes exakt gemessen.

Nummer 5: Die US-Fahne auf dem Mond

Quelle: NASA

Für Verschwörungstheoretiker ist die „wehende“ US-Fahne auf dem Mond ein Beweis, dass die ganze Mondlandung mit Windmaschinen in einem Filmstudio gestellt wurde. Denn da es keinen Wind auf dem Mond gibt, müsse die Fahne schlaff herunterhängen. Tatsächlich nutzten die Astronauten einen Stab, damit die Flagge so fotogen aussieht. Sie flattert auch nicht, sondern wackelt, nachdem der Astronaut sie berührt hat – denn auch das Wackeln hält ohne Atmosphäre länger an.

Nummer 6: Buzz Aldrin mit Omega-Uhr

Quelle: NASA

Buzz Aldrin in der Mondkapsel „Columbia“, fotografiert von Neil Armstrong. Für die schweizer Uhrenfirma Omega war das Bild ein Glücksfall – sie wirbt bis heute damit, dass die Apollo-Astronauten Omega-Uhren dabei hatten.

Nummer 7: Armstrong und Aldrin im Simulator.

Quelle: NASA

Im Simulator üben die Astronauten Armstring (links) und Aldrin in der Landefähre die Landung auf dem Mond. In der Realität ging einiges schief: Ein Computeralarm hätte beinahe knapp über der Mondoberfläche zum Abbruch der Mission geführt – doch in Houston behielt ein Computerexperte die Nerven, er erkannte den Alarm als harmlose Überlastung. Später reichte fast der Treibstoff nicht, um einen geeigneten Landeplatz anzufliegen. Und dann brach auch noch ein Knopf ab, der die Triebwerke für den Rückflug starten sollte. Aldrin steckte einen Kugelschreiber in das Loch, das half.

Nummer 8: Müllsack auf dem Mond

Quelle: NASA

In dem etwa einen Meter großen Müll-Beutel waren Lebensmittelverpackungen, Urinbeutel und alles, was die Astronauten sonst so loswerden wollten. Das war wichtig, denn für den Start zurück ins All sollte die Landefähre möglichst leicht sein – zumal die Astronauten noch kiloweise Mondgestein einsammelten. Auch bei den folgenden fünf Apollo-Missionen wurden Müllsäcke auf den Mond geworfen, bei Apollo 12 bis 17 waren es sogar jeweils zwei Beutel.

Nummer 9: Drei Wochen in der Quarantäne

Quelle: NASA

Fast drei Wochen in der Quarantäne: Die Apollo-Astronauten durften in dieser Zeit ihre Ehefrauen nur durchs Fenster sehen. Tatsächlich hatten die Astronauten Mondstaub mit in ihre Fähre gebracht. Man fürchtete, er könne leicht entzündbar sein oder möglicherweise giftige Mikrobakterien enthalten. Der Staub verursacht tatsächlich erkältungsähnliche Symptome, eine Gefahr für die Menschheit ist er nicht.

Nummer 10: Rückkehr der Apollo-11-Astronauten

Quelle: NASA

Die Helden der Nation: Nach ihrer Rückkehr wurden die Apollo-11-Astronauten am 13. August 1969 mit einer großen Parade in New York gefeiert. Nicht alle Astronauten kamen mit dem Helden-Status zurecht. Buzz Aldrin litt später unter Depressionen, wurde Alkoholiker. Erst Ende der 70er Jahre fing er sich wieder. Neil Armstrong wollte von dem ganzen Trubel nichts wissen, er zog sich bald aus der Öffentlichkeit zurück.

Von RND/rms

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